DEUTSCHLAND

December 2018

Unser Kamerad, Freund, Genosse

Ottomar Rothmann,

Ehrenbürger der Stadt Weimar,

ist am 14. Dezember 2018 verstorben.

Ottomar Rothmann kam frühzeitig mit der politisch organisierten Arbeiterbewegung in Berührung, die wesentlichen Einfluss auf seine Entwicklung nahm. Die so genannten »Goldenen Zwanziger Jahre« waren für ihn und seine Familie Jahre größter Entbehrungen. Nach der Machtübergabe an die deutschen Faschisten wurden seine Brüder und seine Mutter aus politischen Gründen verfolgt. Das führte zu seinem Entschluss, Widerstand gegen die Nazis zu leisten. Im Januar 1943 wurde er festgenommen. Gestapo – Verhöre und Einzelhaft folgten. Im Mai 1943 erließ die Gestapo den Schutzhaftbefehl und Ottomar Rothmann wurde der politische Häftling Nummer 6028 im Konzentrationslager Buchenwald. Da er sich als zuverlässiger Antifaschist und in Bewährungssituationen als standhaft erwies, wurde er in Aktionen des illegalen politischen Widerstands einbezogen. Im Januar 1945 nahm ihn die illegale Parteiorganisation der KPD im KZ in die Partei auf. Als am 6. April 1945 die Gefahr bestand, dass sechsundvierzig Häftlinge von der SS erschossen werden sollten, die dem illegalen Lagerwiderstand zugeordnet worden waren, erhielt Ottomar den Auftrag, den Blockältesten der Schreibstube, Hans Neumeister, sicher zu verstecken. Hans Neumeister erlebte die Befreiung. Ottomar Rothmann leistete am 19. April 1945 gemeinsam mit seinen Kameraden den »Schwur von Buchenwald«, der für ihn lebenslang verbindlich blieb.

Aktiv war er in verschiedenen Funktionen, getreu dem Schwur am »Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit«, beteiligt. Ab November 1974 baute er maßgeblich die Pädagogische Abteilung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte auf, die er dann leitete. Er erwarb sich bis zu seinem Renteneintritt 1986 bleibende Verdienste. Nach seiner Pensionierung blieb er der Gedenkstätte verbunden. Als Mitglied des Häftlingsbeirates der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora arbeitete er aktiv an der Bewahrung des antifaschistischen Vermächtnisses. Obwohl schon im hohen Alter, trat er in Zeitzeugengesprächen, insbesondere mit jungen Menschen überzeugend auf. Regen Anteil nahm er bis zuletzt am gesellschaftlichen und politischen Leben.

Wir bewahren das Andenken an einen aufrechten Antifaschisten.

 

Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora

September 2018

73 Jahre nach der Selbstbefreiung der Häftlinge des KZ Buchenwald wird deren Schwur vom 19.April 1945 institutionell diskreditiert. Der ehemalige Häftling Nr. 22514, Günter Pappenheim, Erster Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos und Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora, nimmt dazu Stellung.

Dokumentiert sind das IX. Treffen der Nachkommen am 15. April 2018 in Buchenwald mit dem Thema »Der Judenpogrom vom November 1938 und die Hilfe des Lagerwiderstands für die Juden im KZ Buchenwald« sowie das Gedenken des Internationalen Komitees auf dem ehemaligen Appellplatz. Ein Sonderteil widmet sich der Einweihung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald am 14. September 1958.

September 2018

Einweihung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald vor 60 Jahren

Der sonore Klang der Glocke von Buchenwald ertönte am 14. September 1958 zum ersten Mal. Der zweite Septembersonntag war in der Deutschen Demokratischen Republik der Gedenktag für die Opfer des Faschismus. An jenem versammelten sich über 80.000 Menschen, darunter 4000 ausländische Gäste, um an der Einweihung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald teilzunehmen. Eine Urnenschale mit Asche und blutgetränkter Erde aus zweiundsechzig faschistischen Mordstätten war am Vortag in die Gruft des Glockenturms eingebracht worden. In den Feuerschalen der Pylonen an der Straße der Nationen mahnten die Flammen. Die feierliche Einweihung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte nahm der erste Ministerpräsident der DDR, Otto Grotewohl, vor. In seiner Ansprache sagte er :

» Zum ersten Mal schwingen heute die Glockentöne vom Turm der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte weit hinaus ins Land […] Die Stimmen der Toten und der Lebenden vereinigen sich in den Glockentönen zu dem mahnenden Ruf: Nie wieder Faschismus und Krieg… Friede sei ihr erst’ Geläute.[…] Über dieser Stunde steht das Wort : > Ruhm und  Ehre den Helden des Widerstands und den Opfern des faschistischen Terrors<! Von hier aus erheben wir unsere Stimme in alle Richtungen und zu allen Menschen in Deutschland und über die Grenzen Deutschlands hinaus. Wir rufen die Lebenden zum Handeln. Wir   mahnen sie, im Kampf gegen den Faschismus nicht zu erlahmen und die Menschen für den Frieden der Welt weiter zum Erfolg zu führen. […] Völker aller Länder, verteidigt das höchste Gut der Menschheit, den Frieden […] «[1]

In Grußworten ehemaliger Häftlinge aus dem Ausland fanden diese Gedanken lebhafte Unterstützung. Colonel Henri-Frédéric Manhès, ehemaliger französischer Internierter im KZ Buchenwald, Präsident der Fédération Internationale des Résistance dankte

            » […] dem deutschen Volk und den Staatsmännern der Deutschen   Demokratischen Republik dafür, dass Buchenwald – das gestern tausendmal verfluchte Buchenwald – heute zu einem gigantischen Mahnmal geworden ist, dem ersten, das je ein Volk errichtet hat […] Von nun an wird die Glocke von Buchenwald jeden Tag ertönen […] für eine Zukunft des Friedens und der Freiheit.

Ein Gelöbnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem feierlichen Akt beendete die Einweihung. Fortan besuchten Millionen Menschen aus dem In- und Ausland diese Stätte.

Jahrzehnte erfolgreichen Wirkens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte, in das stets Überlebende mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen einbezogen waren, fanden mit der Veränderung der politischen Verhältnisse in Deutschland ihr Ende. Die Umgestaltung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte in die Gedenkstätte Buchenwald führte zwangsläufig zu inhaltlichen Konsequenzen. Das Gedenken trat in den Vordergrund, obwohl ausreichend Veranlassung besteht, das Mahnen nicht auszugrenzen. Das Vermächtnis des organisierten antifaschistischen Widerstands im KZ Buchenwald in Frage zu stellen, bedeutet, jenen das Tor zu öffnen, die rechtspopulistisches und neofaschistisches Gedankengut befördern und hoffähig machen.

Der Kerngedanke des Schwurs von Buchenwald

» […] Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau    einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel […] «

hat seine Berechtigung behalten. Gerade weil er heute in Deutschland institutionellen Angriffen ausgesetzt ist, muss daran erinnert werden, dass er sinnstiftend für Errichtung und Arbeit der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte war. Es gibt für die Menschheit kein erstrebenswerteres Ziel, als im Schwur von Buchenwald formuliert. So bleibt der Schwur auch für die Nachgeborenen verbindlich wie das beständige Mahnen und Gedenken.

Gerhard Hoffmann

[1]      Zitiert nach: Buchenwald mahnt. Volksverlag, Weimar, 1961. S.7 ff.

[2]      Zitiert nach: Ebenda. S. 24 f.


März 2018

Gedanken zum Schwur von Buchenwald

Seit einiger Zeit ist festzustellen, dass der Schwur von Buchenwald unerträglichen Angriffen ausgesetzt ist. Zugleich werden Versuche unternommen, ihn zu verfälschen und zu interpretieren.

Ich habe darauf anlässlich meiner Ernennung zum Kommandeur der Ehrenlegion Frankreichs im Januar 2017 und auf der Gedenkkundgebung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos im April 2017 auf dem ehemaligen Appellplatz in Buchenwald hingewiesen.

Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass die »Deklaration« der befreiten Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald vom 19. April 1945 unter den komplizierten Bedingungen des Lagers entstand, die Zustimmung aller am Internationalen Lagerkomitee beteiligten Nationen erhielt und ein von 21.000 Überlebenden beschworenes historisches Dokument wurde, das keiner Deutung bedarf.

Jegliche Diskreditierung dieses Schwurs ist eine einundzwanzigtausendfache Beleidigung der Überlebenden und zugleich eine Schändung der 56.000 Opfer von Buchenwald.

Die »Deklaration« ist als Schwur von Buchenwald in die Geschichte eingegangen und sehr viele, die von den deutschen Faschisten in Gefängnissen, Zuchthäusern, Konzentrationslagern gemartert wurden, die Zwangsarbeit leisten, die emigrieren mussten, die der Verfolgung ausgesetzt waren, die in Spanien oder in den alliierten Streitkräften gegen die Nazis gekämpft hatten, machten sich die Grundaussagen dieses Schwurs zu eigen und sie lebten dafür, dass er eines Tages Wirklichkeit werde. Der Schwur wurde zum Fanal des Neuanfangs und wirkte auf nachfolgende Generationen.

Die von hoher politischer Verantwortung getragene Aussage, dass der Kampf erst einzustellen sei, wenn »auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht«, dass »die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln unsere Losung (ist)« und der » Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit (…) unser Ziel« ist so beschworen worden. Das befreite Aufatmen nach zwölf bitteren Jahren Faschismus war alternativlos und es gibt bis heute nichts Vernünftigeres als eine Welt ohne Faschismus und Krieg. Da weder der Faschismus vernichtet, noch der Frieden gesichert ist, besitzt der Schwur höchste Aktualität.

Deshalb haben wir Überlebende im April 2017 in Buchenwald unser Vermächtnis in die Hände nachfolgender Generationen gegeben und wir sind überzeugt, dass das Richtige getan wird, um die Gedanken des Schwurs Wirklichkeit werden zu lassen. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass der zu gehende Weg steinig ist. Mit der Zuversicht, dass Vernunft sich durchsetzen wird, lohnt es sich, diesen Weg zu gehen.

Jenen, die heute in bequemen Sesseln an hessischen Verfassungschutzschreibtischen Steuergelder vergeuden und es unternehmen, pseudowissenschaftlich zu begründen, dass der Schwur von Buchenwald »kommunistische Faschismustheorie« stütze und damit die Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung in Frage stelle, sei ins Stammbuch geschrieben:

Sie sind folgsame Schüler ihrer Lehrer geworden, jener, die uns einsperrten und folterten. Nach unserer Befreiung taten sie eine Zeit lang, als hätten sie von nichts gewusst. Nachdem sie sich unter den Schwingen des Bundesadlers sicher fühlten, bekleideten sie wieder ihre Ämter. Das blinde rechte Auge blieb blind und im Kalten Bürgerkrieg[1] lebten sie auf.

In seiner ersten Regierungserklärung erklärte Bundeskanzler Adenauer, die Bundesregierung sei entschlossen, »dort, wo es ihr vertretbar erscheint, Vergangenes vergangen sein zu lassen, in der Überzeugung, dass Viele für subjektiv nicht schwerwiegende Schuld gebüßt haben.«[2]

»Die Arme zur Integration ehemaliger NSDAP-Mitglieder, NS-Eliten und NS-Täter wurden weit geöffnet.«[3]

Während Adenauer im Februar 1946 an einen katholischen Geistlichen in Bonn schrieb:

»Nach meiner Meinung trägt das deutsche Volk und tragen auch die Bischöfe und der Klerus eine große Schuld an den Vorgängen in den Konzentrationslagern«[4] sagte er in der Bundestagdebatte im Oktober 1952:

»Wir sollten jetzt mit der Naziriecherei einmal Schluss machen, denn, verlassen Sie sich darauf, wenn wir damit anfangen, weiß man nicht, wo es aufhört.«[5]

Bereitwillig wurde dem Gedanken gefolgt, es kam zu umfangreichen Revisionen in Kriegsverbrecherprozessen, Ämter und Würden wurden wieder hergestellt, nichts ging verloren.

Daran muss erinnert werden, genau so wie an den von Anfang an verfassungswidrigen KPD-Prozess, »dessen (…) Ziel es war, die KPD und mit ihr alle Kommunisten und solche, die dafür gehalten wurden, ein für alle Mal aus dem öffentlichen Leben Westdeutschlands zu verbannen.«[6]

Heute reiben sich manche die Augen über Anmaßungen der AfD in den Landesparlamenten und im Bundestag. Geflissentlich übersehen wird, dass die Führenden bereits in der CDU dienten. Gaulands Gaunerstück als Staatssekretär und Chef der hessischen Staatskanzlei ist doch nicht vergessen.[7]

Seit 1964 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland eine mit Steuergeldern finanzierte neofaschistische und, gerichtsnotorisch festgestellt, verfassungsfeindliche NPD, die zu verbieten und ihr die Legalität zu nehmen politisch nicht gewollt ist. Inzwischen sind funktionierende Ersatzorganisationen entstanden wie die Identitären. Sie sind ungehindert die Fußtruppen der AfD geworden. Ein Nationalsozialistischer Untergrund konnte sieben Jahre unerkannt morden. Eine gefährliche, zum Teil bewaffnete so genannte Reichsbürgerbewegung wird seit Jahren geduldet.

Hass, Aufrufe zu Gewalt wabern im Internet

Juden, vermeintliche Ausländer und andere zum Feindbild zu erklären, Muslime als »abstoßendes, hinterhältiges Menschenmaterial«, Migranten als »Ungeziefer« zu bezeichnen, bleibt nahezu folgenlos.[8]

Was ich hier nur andeutungsweise erwähne, scheint mir ertragreiches Betätigungsfeld für Verfassungsschützer.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass zumindest neue Fragwürdigkeiten während der zu erwartenden Regierungszeit der Großen Koalition erheblich zunehmen werden.

Wir haben uns darauf einzustellen, dass wir unsere antifaschistischen Positionen sachlich und konsequent verteidigen müssen.

Die Angriffe auf den Schwur von Buchenwald nehmen wir nicht hin, von niemandem!

Diese nationale Schande ist in hohem Grade unwürdig. Das zu benennen, bleibt unsere Pflicht – auch gegenüber den noch Lebenden anderer Nationen und ihnen Nachfolgenden.

Günter Pappenheim

  1. Februar 2018

 

[1]  Vgl. Josef Foschepoth: Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg. Göttingen, 2017.

[2]  Zitiert nach Foschepoth, a.a.O. S. 15.

[3]  Zitiert nach Foschepoth, a.a.O. S.16.

[4]  Zitiert nach: wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer. Abfrage G.H. 10. Februar 2018.

[5]  Zitiert nach: wikipedia a.a.O.

[6]  Zitiert nach Foschepoth, a.a.O. S.228.

[7]  Vgl.wikipedia.org/wiki/Alexander_Gauland. Abfrage G.H.10. Februar 2018.

[8]  Vgl. Sebastian Lipp: »Traum von >völkischer Mafia<«, in: junge Welt, 10. Februar 2018.


Februar 2018

Vorstandswahl in der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.

Am 17. Februar 2018 trafen sich Berlin Mitglieder der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora zur Rechenschaftslegung und Neuwahl des Vorstands.

Der Vorsitzende der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora und Erste Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos, Günter Pappenheim, setzte sich in einem mit großem Interesse und einhelliger Zustimmung verfolgten Beitrag mit aktuellen politischen Erscheinungen auseinander. Es konnte eine erfolgreiche Bilanz der Arbeit der Lagerarbeitsgemeinschaft gezogen werden.

Als Vorsitzender wurde Günter Pappenheim, als seine Stellvertreterin Dr. Irmgard Seidel einstimmig wieder gewählt. Dem Vorstand gehören Gisela Plessgott, Wolf Stötzel, Peter Lehmann, Wilfried Beater an.


Februar 2018

Günter Pappenheim
Gedanken zum Schwur von Buchenwald

KZ-Gedenkstätten befürchten schweren Schaden für die Erinnerungskultur

Die Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten teilt die Sorge, dass bei Übernahme des Vor- sitzes im Ausschuss für Kultur und Medien durch einen Vertreter der AfD-Fraktion im In- und Ausland beträchtlicher Schaden für die in einem langen Prozess der gesellschaftlichen Ver- ständigung entwickelte bundesdeutsche Erinnerungskultur droht. Die Erinnerung an die na- tionalsozialistischen Verbrechen ist ein unverzichtbarer Bestandteil des demokratischen Selbstverständnisses der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird von maßgeblichen Funkti- onsträgern der AfD infrage gestellt. Es darf nicht zugelassen werden, dass die parlamentari- sche Stimme bundesdeutscher Kulturpolitik in den Händen jener liegt, die eine „erinne- rungspolitische Wende um 180 Grad“ fordern, sich zum Stolz auf „die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“ bekennen und erklären, dass man den Deutschen „diese zwölf Jahre nicht mehr vorhalten“ müsse.

Die Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten fordert deshalb die Fraktionen im Deutschen Bundestag, die sich der Freiheit der Kultur und dem Gedenken an die Opfer des NS-Regimes verpflichtet wissen, dazu auf, durch die Geltendmachung ihrer Zugriffsrechte die Übernahme des Ausschussvorsitzes durch die AfD-Fraktion zu verhindern.

Berlin, den 29. September 2017

Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Dr. Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau

Dr. Stefan Hördler, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Ge- denkstätte und Museum Sachsenhausen

Prof. Dr. Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Buchenwald-Dora
Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten Geschäftsführung:
Dr. Thomas Lutz, Gedenkstättenreferat
Stiftung Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
Tel.: 030-254509-15; lutz@topographie.de

Vor dem Hintergrund von Meldungen zur Frage eines möglichen AfD-Vorsitzes im Kulturaus- schuss unterstützt die Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten, in der die Leiterinnen und Leiter der vom Bund institutionell geförderten Gedenkstätten Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau, Flossenbürg, Mittelbau-Dora, Neuengamme, Ravensbrück und Sachsenhausen zu- sammengeschlossen sind, die parteiübergreifende Initiative von Kulturschaffenden, die sich mit einem „Offenen Brief– Für Freiheit und Vielfalt in Kunst und Kultur!“ an den Ältestenrat des Bundestages gewandt haben (www.kulturausschuss-schuetzen.de)


September 2017

Ein raues Stück deutscher Geschichte

Gerhard Hoffmann, Autor eines Lexikons über Buchenwald, über die Notwendigkeit der Mahnung und Erinnerung

Das KZ Buchenwald galt Jahrzehnte als Synonym für NS-Verbrechen. Es scheint, als sei es nach Ende des Kalten Krieges im öffentlichen Bewusstsein durch die Todesfabrik Auschwitz verdrängt worden?

Wenn unter »Verdrängen« ein gesamtgesellschaftlicher Prozess verstanden wird, kann dieser Eindruck entstehen. Die Besucherzahlen und das Interesse an den Gedenkstätten, Buchenwald eingeschlossen, dürften dagegen sprechen. Der Besuch der Gedenkstätten kann jedoch fehlendes historisches Wissen nicht kompensieren. Das öffentliche Bewusstsein zu Buchenwald ist nicht durch Auschwitz verdrängt worden, es ist – auch Auschwitz betreffend – durch fehlende Bildung geringer.

Mehr

 

Broschüren der LAG

Die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora (LAG) führt seit 2010 in jedem jahr anlässlich des Befreiungstages am 11. April ein “Treffen der Nachkommen” durch.
Das Treffen wendet sich jeweils einem bestimmte Thema zu.
Wissenschaftler oder namhafte Persönlichkeiten referieren zu den entsprechenden Themen. Das Treffen wird mit einer Erklärung der Teilnehmenden und dem Buchenwald-Lied beendet.
Nach dem Treffen wird in einer Broschüre der Verlauf des Treffens und des Gedenkens in Buchenwald und Dora dokumentiert. Die Auflage der Broschüre: 500 Exemplare.

Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen

Im Konzentrationslager Buchenwald kamen 100.000 Menschen ums Leben. Sie wurden ermordet, verhungerten, starben in Folge von Missionsversuchen oder setzten ihrem Leben selbst ein Ende, weil sie die Qualen nicht länger ertragen konnten. Am 19. April 1945 legten die Überlebenden einen Schwur ab: » Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel! «

Im Jahre 2005, 60 Jahre danach, baten die Herausgeber die letzten ehemaligen KZ-Häftlinge von Buchenwald um Interviews zu ihrem Leben. In diesem Band ist der Sozialdemokrat ebenso vertreten wie der rassisch Verfolgte jüdischer Herkunft, der Kommunist ebenso wie der rassisch verfolgte Sinto und der rassisch verfolgte Farbige, der Offizier, der zur Verschwörung des 20. Juli gerechnet wurde, ebenso wie der » Sippenhäftling «.

Achtzehn ehemalige KZ-Häftlinge – zwischen Jahrgang 1906 und 1928 – geben über sich Auskunft. Ein Band mit sehr unterschiedlichen Meinungen und Sichten ist entstanden, denn die meisten sprechen auch über das, was nach 1945 ist Ost und West geschah.

Bisherige Treffen

2010   

Zum 65. Jahrestag der Selbstbefreiung der Häftlinge des KZ Buchenwald trafen sich ehemalige Häftlinge, Hinterbliebene und Angehörige in Buchenwald, um sich zu begegnen, gemeinsam zu gedenken und zu erinnern. Im Mittelpunkt standen Erinnerungen an den Juden, Kommunisten und Spanienkämpfer, den Überlebenden der KZ Auschwitz und Buchenwald, Kurt Julius Goldstein.

2011  

Im Mittelpunkt der Ehrung stand der deutsche Humanist, Kommunist, der von den Häftlingskameraden als der wahre »Arzt von Buchenwald« erlebte Walter Krämer,  Gerechter unter den Völkern«. Professor Dr. em. Karl Prümm, Universität Marburg hielt einen Vortrag zu Leben und Wirken von Walter Krämer. Um ihn zu ehren und seiner zu gedenken wurde in einem Raum des Krematoriums eine Gedenktafel eingeweiht.
Der 75. Jahrestag der Bildung der Internationalen Brigaden in Spanien wurde zum Anlass   genommen, an jene zu erinnern, die im KZ Buchenwald deportiert waren.
Ein Kolloquium am 28. Mai 2011 in Berlin war »Albert Kuntz – Im Kampf gegen den Faschismus«. Über das Kolloquium erschien eine Broschüre.

2012   

Mit dem dritten Treffen der Nachkommen wurde der verfolgten Sinti und Roma gedacht. Zum Thema sprachen Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates Deutsche Sinti und Roma und Éva Pusztai aus Budapest.
Die Teilnehmenden gedachten bei einer Kranzniederlegung am Block 14 der Opfer.

2013   

Beim Treffen in diesem Jahr wurde an die Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener erinnert. Auftakt bildete das Gedenken am Pferdestall, wo die Morde begangen wurden. Zum Hintergrund der Massentransporte sowjetischer Gefangener in das   Konzentrationslager Buchenwald« war Thema des Vortrags de Historikers Dr. Jens Binner von der Gedenkstätte Buchenwald.

2014   

Selbstbehauptung und antifaschistischer Widerstand im KZ Buchenwald« war Thema des fünften Treffens der Nachkommen, zu dem Dr. Harry Stein, Kurator der Gedenkstätte  Buchenwald, referierte. Eindrucksvoll war eine Zusammentreffen von Gymnasiasten aus Erfurt mit den ehemaligen Häftlingen Floréal Barrier, Vasile Nuszbaum, Günter Pappenheim und Gert Schramm auf dem ehemaligen Lagergelände.

2015   

Beim Treffen anlässlich des 70. Jahrestages der Selbstbefreiung der Häftlinge des KZ Buchenwald, das unter dem Motto »Kameraden, wir sind frei!« stand, hielt der Berliner Historiker Professor Dr. Kurt Pätzold den Vortrag »Über eine noch zu würdigendes Verdienst.
Das Treffen stand unter dem Eindruck des Europäischen Gedenkaktes im Deutschen Nationaltheater Weimar.
Die Einweihung des Gedenksteins für die Spanischen Republikaner, die in das KZ Buchenwald deportiert worden waren, gestaltete sich zu einem Höhepunkt.

2016 

Die Frauen des KZ Buchenwald« waren Thema des Treffens der Nachkommen zum 71. Jahrestag. Zum Treffen erschien eine Broschüre mit gleichem Titel. Dr. Irmgard Seidel, Stellvertretende Vorsitzende er LAG setzte mit ihren wissenschaftlich fundierten Ausführungen den Frauen ein bleibendes Denkmal.

2017 

Jugendliche und Kinder waren im Konzentrationslager Buchenwald eine besonders gefährdete Häftlingsgruppe. Der organisierte politische Widerstand unternahm erhebliche Anstrengungen, Jugendlichen und Kindern die Bedingungen der Haft, die sie völlig unschuldig zu erdulden hatten, zu erleichtern. Es gelang, 904 Kinder in die Freiheit zu führen.

Dem Thema wandte sich das VIII. Treffen der Nachkommen anlässlich des 72. Jahrestages der Selbstbefreiung der Häftlinge des KZ Buchenwald zu.

Der Vortrag zum Thema; Zeitzeugenaussagen und das Gedenken des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos sind in dieser Publikation dokumentiert.

Kleines Lexikon

Wer sich mit dem Konzentrationslager Buchenwald beschäftigt, wird auf heute nicht mehr unbedingt verständliche Begriffe stoßen. Mit dem vorliegenden Nachschlagewerk ist der Versuch unternommen worden, Fragen zu Begriffen, Sachverhalten und Personen zu beantworten. In dem Bewusstsein, dass moderne Technik kaum überschaubare Informationsmengen freisetzt, führten die Autoren Wesentliches zur Geschichte des KZ Buchenwald 1937 bis 1945 zusammen.

Die eigenen Meinungsbildung soll angeregt werden, die intensivere Hinwendung zur Thematik fördern und den historischen Kontext herstellen.


 August 2017

ERKLÄRUNG DER « AMICAL DE MAUTHAUSEN Y OTROS CAMPOS » ÜBER DEN ANSCHLAG GEGEN BARCELONA

Die Amical de Mauthausen y otros campos erklärt all den Opfern der jüngsten Anschläge in Barcelona und Cambrils ihre Gefühle von Solidarität und Brüderlichkeit.

Wir sind uns einig jede Form von Barbarei, die Catalunya und andere Städte in der Vergangenheit erschüttert haben, anzuprangern.

Wir erheben uns gegen jede Form von Gewalt und wir möchten allen Opfern des blinden Hasses in der Welt unsere Solidarität bestätigen.

Verbunden mit den Schwuren von Buchenwald und von Mauthausen, setzen wir uns weiter ein für die Fortführung des Kampfes gegen Ungerechtigkeit, Faschismus und Hass und für den Aufbau einer neuen Welt von Freiheit und Frieden für die Menschheit.

Die Amical de Mauthausen y otros campos zusammen mit dem Internationalen Komitee Buchenwald Dora führen einen furchtlosen Kampf fort für die Bewahrung der Erinnerung der Opfer des Nationalsozialismus, für die Aktion an Seite von jungen Männern und jungen Frauen, damit die Werte der ehemaligen KZ-Häftlinge weitergetragen werden. Zusammen setzen sie sich weiter für den Internationalismus, die Menschenrechte, die Freiheit, die Brüderlichkeit und die Solidarität zwischen den Völkern ein.

Amical de Mauthausen y otros campos, Barcelona, den 19. August 2017


 Juli 2017

Gedenken an die Ankunft der ersten Häftlinge zum Aufbau des KZ Buchenwald

Am 15. Juli 2017 fand in Buchenwald eine Mitgliederversammlung der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora statt. Die achtzehn Anwesenden gedachten des Beginns der Errichtung des Konzentrationslagers Buchenwald vor achtzig Jahren und besonders der ersten 149 Häftlinge, die aus dem KZ Sachsenhausen bei Berlin am 15. Juli 1937 nach Buchenwald deportiert wurden. Kinder von Häftlingen, die mit zu den ersten gehörten, die nach Buchenwald mussten, erzählten Episoden aus der Aufbauphase des KZ, die von den Vätern übermittelt worden waren.

Am Lagertor sprach der ehemalige Häftling Günter Pappenheim, heute Erster Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos und Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora, Worte des Gedenkens. Er mahnte, dass der von 21.000 Häftlingen nach ihrer Befreiung geleistete Schwur von Buchenwald durch nichts und von niemandem zu interpretieren und jeder derartige Versuch entschieden zurückzuweisen sei. Aufgabe für die nachfolgenden Generationen sei es, die Grundgedanken des Schwurs zu verwirklichen. Mitglieder der LAG Buchenwald-Dora schmückten das Lagertor mit Blumen.
Gerhard Hoffmann

Günter Pappenheim (Mitte) bei seiner Gedenkansprache

 

Gemeinsame Erklärung der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V. und der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. zur Gründung des KZ Buchenwald vor 80 Jahren

Im Juli 1937 wurde auf dem Ettersberg bei Weimar das spätere KZ Buchenwald errichtet. Es war Teil des faschistischen Lagersystems, das ab 1936 in Vorbereitung des faschistischen Krieges neu organisiert wurde. Am 15. Juli 1937 erreichte das erste Vorkommando den Ettersberg. Es bestand aus 149 Häftlingen, unter ihnen 52 politische, aus dem KZ Sachsenhausen. In den folgenden Tagen wurden Häftlinge aus den KZ Lichtenburg, Sachsenburg und Bad Sulza nach Buchenwald kommandiert, darunter ein Großteil politischer Häftlinge.

Das Lager sollte den Namen “K.L. Ettersberg” tragen, doch dagegen regte sich in Weimar Widerspruch. Am 24.Juli 1937 musste Theodor Eicke, der Inspekteur der Konzentrationslager, an Heinrich Himmler vermelden, dass “die N.S.-Kulturgemeinde in Weimar hiergegen Einspruch erhebt, weil Ettersberg mit dem Leben des Dichters Goethe im Zusammenhang steht. Auch Gauleiter Sauckel hat mich gebeten, dem Lager eine andere Benennung zu geben.” Bereits vier Tage später verkündete Lagerkommandant Karl Koch den neuen Namen “K.L.Buchenwald, Post Weimar”.

Das war der Beginn acht Jahre dauernden faschistischen Terrors.

»Vernichtung durch Arbeit« lautete die erklärte Absicht und sie richtete sich gegen alles und jeden, sofern der nazistischen Ideologie zuwider.

Zu vielen politischen Häftlingen und Kriminellen, deren Strafe vollzogen war, kamen 1938 nach Massenverhaftungen eine große Zahl Juden, Sinti und Roma sowie Zeugen Jehovas nach Buchenwald, die beim Auf- und Ausbau des Lagers erbarmungslos mit größter Brutalität ausgebeutet wurden.

Politischen Häftlingen, vor allem deutschen Kommunisten, gelang es, illegalen antifaschistischen Widerstand zu organisieren. Der SS konnten Zugeständnisse abgerungen werden, die für die ständig wachsenden Häftlingszahlen und die Internationalisierung des Lagers überlebenswichtige Bedeutung hatten.

Den antifaschistischen Konsens über weltanschauliche Unterschiede hinweg geschaffen zu haben, bleibt Verdienst des organisierten politischen Widerstands. Solidarität mit besonders gefährdeten Häftlingsgruppen zeugen von hoher Moral und dem Willen, das Überleben zu sichern.

Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder – 250.000 Häftlinge aus über fünfzig Nationen waren in diesem und in den 136 Außenlagern des KZ Buchenwald, wo sie Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten mussten.

Als am 11. April 1945 die entstandenen inneren und äußeren Bedingungen geringste Verluste an Menschenleben erwarten ließen, löste das illegale Internationale Lagerkomitee die militärische Aktion zur Selbstbefreiung der Häftlinge aus.

Dieses Widerstandes zu gedenken und ihn gegen alle Versuche der Geschichtsverfälschung und Relativierung zu verteidigen, ist auch 80 Jahre nach der Errichtung des Lagers notwendig.

Wir werden nicht zulassen, dass

  • die Erinnerung an den Widerstand der Häftlinge in einem abstrakten Gedenken »aller Opfer« verschwindet,
  • die Komplexität des Widerstandskampfes aus heutiger Perspektive relativiert oder gar denunziert wird,
  • die Verdienste des Widerstands für die Rettung von 21.000 Häftlingen, darunter 904 Jugendlichen und Kindern, mit dem bewaffneten Beitrag zur Selbstbefreiung geleugnet oder als »DDR-Mythos« verleumdet werden.

Angesichts aktueller Entwicklungen verstehen wir das Erinnern, Mahnen und Gedenken als lebendigen Prozess.

In diesem Sinne verteidigen wir den »Schwur von Buchenwald« vom 19. April 1945, der das gemeinsame Vermächtnis aller überlebenden Häftlinge von Buchenwald war und bis heute politische Orientierung für Antifaschisten aller Überzeugungen und international darstellt:     Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln und Schaffung einer neuen Welt des  Friedens und der Freiheit!

Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald Dora

Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis


März 2007

Einladung: 9. April 2017 – 8. Treffen der Nachkommen

Erinnerungen an den Antifaschisten Ludwig Pappenheim

Zum 130. Geburtstag von Ludwig Pappenheim
von Elke Pudszuhn

Am 17.03. 1887 wurde Ludwig in der jüdischen Kaufmannsfamilie Pappenheim in Eschwege geboren.
Nach dem Realschulabschluss ging er nach Hamburg in die kaufmännische Lehre, die er erfolgreich abschloss. In der Hansestadt Hamburg trat er am 1. Januar 1905 der SPD bei, ging zurück nach Eschwege und wurde in seinem Heimat- und Wahlkreis Eschwege, Witzenhausen, Schmalkalden politisch aktiv.
Auf einer Wahlkundgebung zu den Reichstagswahlen 1912 sprach Ludwig Pappenheim in Vertretung des Bezirkssekretärs und seines Freundes Georg Thöne auf einer Wahlkundgebung im Bürgersaal Schmalkalden. Mit Thöne kam erstmals ein Sozialdemokrat aus diesem Wahlkreis direkt in den Reichstag. Mehr

Das Internationale Komitee Buchenwald-Dora zum gescheiterten

Das Internationale Komitee Buchenwald-Dora und Kommandos hat mit außerordentlichem Befremden zu Kenntnis nehmen müssen, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erneut und damit wahrscheinlich endgültig die Möglichkeit nicht wahrnahm, der eindeutig verfassungsfeindlichen, neofaschistischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands die Legalität abzusprechen.
Das Gericht stellte die Wesensverwandtschaft der NPD mit der NSDAP fest, ohne daraus Konsequenzen abzuleiten. Mehr

Hohe französische Auszeichnung für ehemaligen Buchenwaldhäftling

Am 27. Januar 2017 überreichte der Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, Philippe Etienne, in Erfurt an den ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald, Günter Pappenheim, die Insignien eines »Kommandeurs der Ehrenlegion«. Die ranghöchste staatliche Auszeichnung Frankreichs erfolgte auf Erlass des Präsidenten der Französischen Republik. Gewürdigt wird damit das lebenslange völkerverbindende Engagement des einundneunzigjährigen Antifaschisten, der Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora ist und Erster Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald – Dora und Kommandos sowie Mitglied des Ehrenpräsidiums der Fédération Internationale des Résistants (FIR). Mehr

Erklärung des Internationalen Komitee Buchenwald-Dora und Kommandos

Der Vorstand des IKBD hat sich am 26. und 27. August 2016 in Weimar getroffen, um den 80. Jahrestag der Errichtung des KZ-Buchenwald, die Gedenkzeremonien anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung 2017 und andere mit der Eröffnung des neuen Museums in Buchenwald und der nächsten Dauerausstellung über die Zwangsarbeit im Dritten Reich verbundenen Initiativen vorzubereiten.


Januar 2017

Der französische KZ-Überlebende Bertrand Herz legte auf dem Appellplatz in der Gedenkstätte Buchenwald zusammen mit anderen Zeitzeugen Blumen zum Gedenken an die Opfer nieder. Foto: Sascha Fromm

Beim Holocaust-Gedenktag berichten Buchenwald-Überlebende über ihre Erlebnisse

Bewegende Worte von KZ-Überlebenden und Warnungen vor völkischem Nationalismus in der Gegenwart prägen den Holocaust-Gedenktag in Thüringen.

Erfurt. Es war ein leidenschaftlicher Appell an die Lebenden. Mit bebender Stimme und weit aushohlenden Armbewegungen mahnte der französische KZ-Überlebende Bertrand Herz die Anwesenden im Thüringer Landtag optimistisch zu sein. “Klagt nicht über kleine Wehwehchen. Denkt daran, was wir durchmachen mussten. Helft einander, seid solidarisch und tolerant. Und vergesst dabei uns und unsere Leiden nicht”, rief der Ehrenpräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos in den voll besetzten Plenarsaal. Mehr…

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Landtag

Der Präsident des Thüringer Landtags, Christian Carius und der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, Bodo Ramelow, eröffneten heute im Thüringer Landtag die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus. Als Ehrengäste nahmen  an der Gedenkstunde auch Überlebende der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora teil. Ehrengäste waren Eva Pusztai, Bertrand Herz, Günter Pappenheim, Kurt Pappenheim, Heinrich Rotmensch und Pavel Kohn. An der Veranstaltung nahm auch der Präsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora, Dominique Durand, teil. Um14:00 Uhr fand eine Kranzniederlegung in Buchenwald statt, an der auch der Landtagspräsident Carius teilgenommen hat. Mehr…

Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus in Buchenwald

Auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald ist der Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. Die Gedenkstätten-Stiftung hat AfD-Mann Björn Höcke für die Zeit der Gedenkveranstaltung Hausverbot erteilt, sein Wagen wurde wieder weggeschickt. Schon zur Gedenkstunde im Thüringer Landtag war Höcke nicht im Plenum dabei. Die AfD-Fraktion warf Carius vor, Höcke genötigt zu haben, den Plenarsaal zu verlassen. Mehr…

KZ-Gedenkstätte Buchenwald lädt Höcke aus

Kürzlich hatte sich der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke despektierlich über die deutsche Holocaust-Erinnerungskultur geäußert. Nun wurde er für den Gedenktag für die NS-Opfer am 27. Januar in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald ausgeladen. Höcke will dennoch erscheinen. Mehr…

CANADA

April 2018

Keeping the stories alive

Lessons from Ed Carter-Edwards’ life being shared by friend of the late veteran

CommunityNov 15, 2017by Luke Edwards Grimsby Lincoln News
Peter Genovese

Peter Genovese speaks to students at Beamsville District Secondary School Wednesday. Genovese is carrying on the legacy of Ed Carter-Edwards, sharing the story of the Second World War veteran. – Luke Edwards/Metroland

LINCOLN — He may be gone, but neither that man nor his story will be forgotten.

And that’s thanks, at least in part, to Peter Genovese, who over the course of 13 years developed a close friendship with Ed Carter-Edwards, the Smithville resident and Second World War veteran. Carter-Edwards frequently shared the story of his time in the war — he was one of 167 airmen to be shot down and end up within the walls of the horrific Buchenwald concentration camp — visiting schools and talking to students.

But like many of Canada’s veterans from the Second World War, Carter-Edwards is no longer with us, dying this past February at the age of 94.

Genovese is determined to keep his story alive, though.

“It’s out of respect for him. A lot of it is based on his words, his descriptions,” said Genovese, a physiotherapist who met Carter-Edwards when he was a patient. The veteran’s good humour and infectious personality sparked a friendship between the two that lasted until Carter-Edwards’ death.

Genovese was at Beamsville District Secondary School this week presenting Carter-Edwards’ story to Grade 10 students. He did a similar presentation last week at Grimsby Secondary School.

“I want them to leave here and think, ‘maybe I can do something to be a better person,’” Genovese said.

Carter-Edwards was an airman during the war and in 1944 was shot down while flying over France. He connected with the French Underground, but before he could escape the German held territory he was captured by the Gestapo.

Soldiers were supposed to be sent to prisoner of war camps, but Carter-Edwards was one of 167 Allied airmen who were sent, instead, to Buchenwald. It was there that he witnessed the horrors of the Holocaust, describing it as his journey through hell.

There he saw the death and torture of Jews at the hands of the Nazis. He was slated for execution but in a twist of fate was rescued by the very people who shot him down: the Luftwaffe, or German airforce. The German airmen found out the Allied soldiers were being kept in Buchenwald and ordered their transfer for a POW camp.

by Luke Edwards

Luke Edwards is a reporter for the Grimsby Lincoln News and editor for Niagara Farmers’ Monthly. His column appears alternate weeks in The News’ Tuesday edition. You can follow him on Twitter and Facebook.

Email: ledwards@niagarathisweek.com Facebook Twitter

Genovese said it’s important to tell the stories of our Second World War veterans, especially as fewer and fewer remain.

“Sooner than later they’re not going to be here,” he said.

During his presentation to the BDSS students, Genovese also tied Carter-Edwards’ story and the Holocaust in general to events of today, such as the Rohingya crisis in Myanmar, ISIS and the white nationalist movement in North America.

“We’re supposed to learn from the past, but often that is difficult to do,” he told the students.

FRANCE

75e anniversaire de la libération du camp de Buchenwald : Numéro spécial du Serment (supplément du numéro 376)


Le Serment N°376 – Nouvelle formule – mars, avril, mai 2020

MESSAGE 2020 P.2
ÉDITORIAL p.3
ACTUALITÉS p.4
LA SITUATION EN THURINGE p.4
L’EXTRÊME DROITE ET LES MÉMORIAUX P.5
PROGRAMME DU 75E ANNIVERSAIRE P.6
NOUS Y ÉTIONS P.7
RETOURSUR L’INTER-AMICALEP.9
DÉPORTATIONS D’ITALIE VERS LES CAMPS NAZIS : HISTOIRE MÉCONNUE, MÉMOIRES VIVANTES P.15
DONS p.19
DANS NOS FAMILLES P. 20
LIVRES P.22


Le Serment N°375 – décembre 2019 janvier, février 2020

SOMMAIRE

Voyage 2020 p.2
Éditorial p.3
Actualités p.4
– Une résolution malfaisante et indigne du Parlement européen
– Le repli de l’Université de Strasbourg à Clermont-Ferrand
– Un musée pour les femmes résistantes
– Les rendez-vous de l’histoire de Blois
– La RDA et l’antifascisme
– Buchenwald et les 30 ans de la chute du Mur
– Préparation d’un voyage scolaire
– Nous y étions
Dossier : Assemblée générale 2019 p.11
– Réunion de l’Inter-Amicale
– Le rapport d’Olivier Lalieu
– Les commémorations du 75e anniversaire de la libération à Buchenwald
– Le rapport d’Edith Rozier-Robin et la marche de l’association
Journée d’étude : «Le Corps du déporté, icône tragique du XXe siècle» p.20
Dons p.21
Dans nos familles p.21
Lectures p.23


Le Serment N°374 – septembre, octobre, novembre 2019

SOMMAIRE

Souscription L. Rigal p.2
Éditorial p.3
Actualités p.4
– Hasag Leipzig
– Le convoi du 15 août 1945
– Caen, colloque «Faire la paix»
– Le 75e anniversaire de l’assassinat de Thälmann
– Les rescapés de Montluc
– Les Rendez-vous de l’Histoire de Blois 2019
– Buchenwald par ses témoins
– Triangles rouges à Buchenwald
– Nous y étions
Rencontre interamicale union
des associations de mémoire
des camps nazis p.9
Aux Archives du Mémorial
de Buchenwald p.10
Voyage 2020, p.11
Biographie : Jules Coste, p.12
Témoignage : Yves Sarciron p.13
Dons p.18
Dans nos familles p.20
Lectures p.21

October 2019

Le Serment N°373 – juin, juillet, août 2019

SOMMAIRE

L’Appel de Mauthausen p.2
Éditorial p.3
Actualités p.4
– La mémoire des camps nazis, fondation d’un nouvel l’humanisme
– Triangles rouges à Buchenwald
– Séance David Rousset
– La Ferté-Milon
– Stéphane Hessel prend place
– Un sapeur-pompier à l’honneur
– Journée nationale du souvenir des victimes de la Déportation
– En mission à Buchenwald
– Droite polonaise et révisionnisme – Les poussées nationalistes
en Europe
– Les commémorations de la libération de Buchenwald
et ses Kommandos p.10
– À Paris
– À Buchenwald
– À Langenstein
– À Dora
Témoignages p.13
Nous y étions p.14
Voyage-Mémoire 2019 p.15
Dons p.18
Dans nos familles p.20
Lectures p.23

Mars 2019

Découvrez le Serment N°372

SOMMAIRE

«J’y serai» p.2
Éditorial p.3
Actualités p.4
– La mémoire d’un Kommando de Buchenwald mise en danger
– Retour sur David Rousset
– Hommage à Lucien Chapelain
– Boris Taslitsky
– CNRD 2019 et 2020
– Veiller sur Flossenbürg
– Fort de Romainville
– Les 100 ans de la République de Weimar
– Nous y étions
– Journée-mémoire en Alsace Témoignage p.11
Voyage 2019 p.13
Dossier : le Comité
des Intérêts Français p.14
Dons p.21
Dans nos familles p.21
Lectures p.23


Janvier 2019

Découvrez le Serment N°371

SERMENT371

SOMMAIRE

Raymond Touraud, KLB 21716 p.2
Éditorial p.3
Actualités p.4
– L’avenir du camp de Compiègne- Royallieu
– L’avenir de la Fondation pour la Mémoire de la Déportation
– La coopération entre les associations de camps
– Des Brigades Internationales à Buchenwald
– 75e anniversaire de la rafle du 25 novembre 1943
– Les comités internationaux réunis à Berlin
– La résolution du parlement européen
– Dictionnaire biographique des déportés à Dora
– Intervention de Marie-Joëlle Guilbert
– Nous y étions
Voyage 2019 p.11
Assemblée générale p.12
– Rapport moral
– Rapport d’activité
– Conseil d’administration Témoignage de Bertrand Herz à Villemomble p.16
Dons p.17
Bons de soutien 2018 p.17
Dans nos familles
p.19 Lectures p.20


Novembre 2018

La disparition d’OTTOMAR ROTHMANN, membre du Conseil des détenus près de la Fondation des Mémoriaux de Buchenwald et Mittelbau-Dora et auditeur au Comité international

6 décembre 1921 – 14 décembre 2018

Notre camarade et ami, Ottomar Rothmann, citoyen d’honneur de la ville de Weimar, est décédé le 14 décembre 2018.

Très jeune encore, Ottomar Rothmann lie contact avec le mouvement ouvrier syndical dont l’influence restera déterminante pour son développement personnel. Ce que d’aucun purent caractériser comme « l’âge d’or des années folles » ne fut autre, pour lui et sa famille, que des années marquées par les plus grandes privations. Après l’accès au pouvoir par les nazis, ses frères et sa mère furent persécutés pour des raisons politiques, ce qui conduisit à sa décision de rentrer en résistance contre le régime national-socialiste.

Arrêté en janvier 1943 par la Gestapo, il subira les interrogatoires de celle-ci ainsi que l’isolement en cellule.

En mai 1943, la Gestapo signa son ordre de détention préventive, envoyant Ottomar Rothmann au camp de concentration de Buchenwald où il devint le prisonnier politique au matricule 6028. Jugé par ses pairs comme un antifasciste fiable dont la fermeté fut reconnue lors de situations de mise en probation, il fut inclus à participer à diverses actions de la Résistance clandestine du camp. En janvier 1945, l’organisation clandestine du parti communiste allemand (KPD) au camp l’intégra dans le parti.

Le 6 avril 1945, alors que le risque de voir 46 détenus membres de la Résistance clandestine du camp fusillés par les SS était au plus haut, Ottomar reçut l’ordre de cacher le doyen du block de la Schreibstube, Hans Neumeister. Neumeister était vivant au moment de la libération.

Le 19 avril 1945, Ottomar Rothmann et ses camarades prononcèrent le « Serment de Buchenwald», auquel il assujettit le reste de son existence.

Militant actif à divers titres, il fut fidèle au Serment pour participer à la « construction d’un monde nouveau, de paix et de liberté ». De novembre 1974 jusqu’à sa retraite en 1986, il fut un des principaux initiateurs et acteurs du Département pédagogique dont il eut la direction au Mémorial de Buchenwald (connu alors sous le nom de National Mahn-und Gedenkstätte, Ndlt). Il s’y distingua par son travail et ses mérites jusqu’à sa retraite, en 1986, et resta toujours attaché au Mémorial.

En sa qualité de membre du Conseil consultatif des prisonniers près la Fondation des mémoriaux de Buchenwald et Mittelbau-Dora, il s’employa sans relâche à préserver l’héritage antifasciste. Bien que d’un âge avancé, il apparut toujours comme un témoin de poids lors de ses échanges et témoignages, en particulier auprès des jeunes.

Il resta acteur de la vie sociale et politique jusqu’à son dernier souffle.

Nous garderons en mémoire celle d’un antifasciste vaillant et droit.

Deutsche Lagergemeinschaft – Gerhardt Hoffmann

Traduction Agnès Triebel

Décembre 2018

Découvrez le numéro 370 du Serment (septembre, octobre, novembre 2018)

Septembre 2018

Découvrez le numéro 369 du Serment (juin, juillet, août 2018)

 SOMMAIRE

Un témoignage p.2
Éditorial p.3
Actualités p.4
Buchenwald en mémoire
CNRD 2018-2019
8 mai 2018
Dieppe : Voyage-mémoire
Avant-première de « Triangles
rouges à Buchenwald »
Mémorial de Royallieu-Compiègne
Nous y étions
Hommage à Jorge Semprun
Le Comité International
Voyage 2018 p.9
Commémorations 2018 p.13
– à Paris
– à Buchenwald
– à Ellrich et Dora
Dons p.19
Dans nos familles p.20
Lecture p.22


Juin 2017

Découvrez le numéro 368 du Serment

SOMMAIRE

Librairie p.2
Éditorial p.3
Actualités p.4
– Un prix pour Corinne Benestroff
– Nous, neuf élèves de 3e du collège Colette de Saint-Priest (69)
– Colloque : « La loi à l’épreuve de la Déportation »
– 73e anniversaire de la libération des camps de Buchenwald et Dora
– Voyage 2018
– Nous y étions…
– Journée internationale du souvenir de l’Holocauste
– Interamicale : table ronde des «Rendez-vous de l’histoire » Blois 2017 Dossier : les procès des criminels nazis, p.9
– Les procès des criminels nazis vus par la presse et les archives des amicales et associations
– Le Procès des SS de Dora à Essen, Rhénanie (1967-1970)
– 27 novembre 2017 : journée d’étude à l’I.H.A.
Dons, p. 17
Dans nos familles, p.18
– Paul Le Goupil, l’historien Lectures, p. 22


Décembre 2017

Découvrez le numéro 367 du Serment

SOMMAIRE

Littérature p.2
Éditorial p.3
Actualités p.4
– 80e anniversaire de la création du camp de Buchenwald
– La Déportation racontée aux enfants
– Chemin Vincent Garcia
– Nous y étions
– Lise London
– Blois 2017
CNRD 2017 p. 9
– Le travail des élèves du collège Joliot-Curie de Stains (3e partie)
Évènement p. 11
– Journée spéciale « Les grandes figures de Buchenwald »
AG 2017 p.12
– « Imaginer », par Edith Rozier-Robin
– Programme et fiche d’inscription
– Réunion commune des amicales
et associations de déportés
Dons p.16
Témoignage p.17
– « Mon grand-père, ce héros »
Dans nos familles p.18
Nos archives p.20
– André Le Fol


Septembre 2017

Découvrez le numéro 365 du Serment


Août 2017

Communiqué de l’Amicale de Mauthausen et autres camps (Espagne) sur les attaques de Barcelone

De l’Amicale de Mauthausen et autres camps, nous voulons affirmer notre solidarité fraternelle avec toutes les victimes des récentes attaques terroristes à Barcelone et à Cambrils. Nous dénonçons ces signes barbares de violence qui ont ébranlé la Catalogne aujourd’hui, comme ils l’ont fait autrefois dans d’autres villes.

Nous dénonçons tout signe de violence partout où cela se produit, et nous voulons aussi montrer notre solidarité à toutes les victimes de la haine aveugle dans tous les pays du monde.

Nous nous appuyons sur le serment de Buchenwald et sur celui de Mauthausen, et l’engagement à mettre fin à l’injustice, au fascisme et à la haine, et à créer un nouveau monde d’hommes libres et pacifiques.

l’Amicale d’Espagne avec le Comité International Buchenwald Dora, continuerons à se battre, sans crainte, à protéger la mémoire des déportés victimes du nazisme et à attirer les jeunes sur les valeurs des défendues par les déportés, l’internationalisme, les droits de l’homme, la liberté, la fraternité et la solidarité entre tous les peuples de la terre.

Amical de Mauthausen y otros campos de España

Barcelona 19 de agosto de 2017


Septembre 2017

COLLOQUE “BUCHENWALD ET SES DÉTENUS”

Mercredi 20 septembre à l’auditorium de l’Hôtel de ville de Paris

De droite à gauche : Bruno Bettelheim, Robert Desnos, Jorge Semprun, Elie Wiesel, et Marcel Paul

À l’occasion du 80e anniversaire de l’ouverture du camp de Buchenwald, en collaboration avec CINE HISTOIRE et la Ville de Paris, l’Association organise une journée de projections documentaires autour de Buchenwald et ses détenus. Ces projections seront accompagnées par des intervenants et suivies de débats.

Au programme :
Projection du film du Mémorial de la Buchenwald sur l’histoire du camp
Projection d’un montage d’extraits de témoignages de grandes personnalités déportées à Buchenwald (D. Rousset, S. Balachowsky, M. Paul, B. Taslitsky…)
Projection du film inédit d’Anice Clément “Triangles rouges à Buchenwald”
Projection d’un montage d’extraits de témoignages de grandes personnalités déportées à Buchenwald (J. Semprun, E. Wiesel…) ;
Film de l’OSE sur les enfants de Buchenwald.

Auditorium de l’Hôtel de ville de Paris
4 rue Lobau, 75004 Paris
de 9h30 à 17h


Juillet 2017

Une journée sur les procès des tortionnaires nazis

Le 27 novembre les amicales et associations d’anciens déportés organisent, avec le Centre historique allemand, une journée sur les procès des tortionnaires nazis.
La journée du 27 novembre évoquera les procès menés dans chaque zone d’occupation, y compris dans la zone soviétique, puis les procès qui se sont poursuivis jusqu’à aujourd’hui. Elle se conclura par une table ronde  sur  l’évolution du droit international face aux crimes de guerre et contre l’humanité.
Il y a trente ans, la cour d’assises du Rhône condamnait Klaus Barbie, ancien chef de la Gestapo de la région lyonnaise, pour dix-sept crimes contre l’humanité. Le 3 juillet 2017, les ministères de la Justice et de la Culture ont annoncé l’ouverture “anticipée” des archives relatives au procès. Cette ouverture devrait lever le voile sur les événements précédant le procès et contribuer au travail de mémoire et à la lutte contre le révisionnisme.

Henry Rousso, historien et directeur de recherches au CNRS et Denis Salas, magistrat et auteur du livre “Barbie, Touvier, Papon : des procès pour la mémoire” (2002) reviennent dans une série sur France-Culture sur ce procès aussi singulier qu’emblématique.

https://www.franceculture.fr/emissions/linvite-des-matins-dete-1ere-partie/proces-klaus-barbie-publier-pour-ne-pas-oublier


Juin 2017

Mise en ligne du numéro 364 du Serment

SOMMAIRE

Littérature p.2
Editorial p.3
Actualités p.4
Commémorations p.8
– L’association et la journée du 27 janvier 2017
– La condamnation unanime de l’attitude de l’AfD
– La déclaration des comités internationaux
– Günter Pappenheim, Commandeur de la Légion d’honneur
Dossier CNRD 2016/2017 p.11
– Le travail des élèves du collège Joliot-Curie de Stains
– Lise London et le collège Armand Lanoux de Champs-sur-Marne
– Hubert Anesetti au lycée Jean-Jacques Henner d’Altkirch
Voyage 2017 p.14
Dons p.14
Dans nos familles p.16
Vie de l’Association p.18 


Mars 2017

Mise en ligne du numéro 363 du Serment


Février 2017

« Ô Buchenwald, je ne t’oublierai jamais… », conférence d’Agnès Triebel

Jeudi 23 février à 14h30 dans le cadre des “Jeudis de l’Histoire du Musée du Général Leclerc de Hauteclocque et de la Libération de Paris – Musée Jean Moulin

Conférence « Ô Buchenwald, je ne t’oublierai jamais… » d’Agnès Triebel

Conférence présentée par Agnès Triebel, vice-présidente de l’association française Buchenwald-Dora et kommandos, secrétaire générale du comité international Buchenwald-Dora et Kommandos.
Agnès Triebel a publié en 2013 « Racontez-moi… La déportation dans les camps  nazis ». Elle abordera les différents aspects de l’univers concentrationnaire, du camp de Buchenwald en particulier.

Gratuit sur réservation au 01 40 64 39 44/52 ou par mail auprès de cecile.cousseau@paris.fr

Musée du Général Leclerc de Hauteclocque et de la Libération de Paris – Musée Jean Moulin – 23, allée de la 2e D.B. Jardin Atlantique (au dessus de la gare Montparnasse), 75015 Paris


Janvier 2017

Camps nazis en Allemagne : controverse autour de la visite d’un dirigeant

Il avait déploré la semaine dernière l’existence d’un mémorial “de la honte”

Un responsable du parti de droite populiste allemand AfD a créé une controverse jeudi en maintenant son projet de visite vendredi de l’ancien camp nazi de Buchenwald, en dépit des critiques qu’il a essuyées pour avoir mis en cause la repentance allemande sur la Shoah. Lire la suite…

Allemagne: un élu de l’AfD «relativise» la Shoah en marge d’une commémoration

L’Allemagne commémore l’holocauste nazi, ce vendredi 27 janvier. Cette journée donne lieu à de nombreuses cérémonies au Parlement, le Bundestag, comme dans les camps de concentration nazis. Une polémique s’est développée autour des propos d’un élu de la droite populiste Alternative pour l’Allemagne (AFD) accusé d’avoir relativisé l’holocauste. Le mémorial du camp de Buchenwald a décidé de déclarer l’intéressé persona non grata. Lire la suite…

La journée de l’Holocauste en Allemagne assombrie par l’AfD

Björn Höcke qui avait déploré l’existence d’un mémorial « de la honte » en se référant au Mémorial de l’Holocauste à Berlin, a dénoncé son exclusion des cérémonies

La journée de l’Holocauste en Allemagne a été assombrie vendredi par une nouvelle polémique déclenchée par un élu du parti populiste de droite AfD qui a dénoncé son exclusion de cérémonies en raison de sa position critique sur la repentance allemande. Lire la suite…


Décembre 2016

Sortie du numéro 362 du Serment

le_serment_362


Juin 2016

Sortie du numéro 361 du Serment

le_serment_361_v30052016-copie

ESPANA

June 2020

 

May 2020

EL AYUNTAMIENTO DE BARCELONA SE ADHIERE A LA RED DE MEMORIA Y PREVENCIÓN DEL FASCISMO NUNCA MÁS DE AMICAL DE MAUTHAUSEN Y OTROS CAMPOS

El Pleno del ayuntamiento barcelonés aprobó ayer su adhesión a la “Red Nunca Más” y la firma de un convenio de colaboración para la participación del consistorio en tareas de sensibilización, divulgación y prevención del fascismo, y con la investigación histórica de los deportados y deportadas de Barcelona.

El Plenario del Consejo Municipal aprobó también otorgar las Medallas de Oro al mérito cívico a la Amical de Mauthausen y otros campos y a la Amical de Ravensbrück

Estas actuaciones se enmarcan en el programa de actividades que la concejalía de Memoria Democrática ha preparado para conmemorar el 75 aniversario de la liberación de los campos de concentración nazis

El Plenario leyó y aprobó una declaración institucional que recoge la adhesión del Ayuntamiento de Barcelona a la “Red de Memoria y Prevención del Fascismo. Nunca más “, que tiene como principal objetivo la recuperación de los valores republicanos, defender la memoria de los deportados y deportadas españoles y catalanes, y sensibilizar para que nunca más se repitan situaciones similares.

La declaración también recoge la participación -conjuntamente con la Amical de Mauthausen y otros campos- en la tarea de sensibilización, divulgación y prevención del fascismo, y con la investigación histórica de los deportados y deportadas del municipio. Además, se busca definir y realizar conjuntamente con otras entidades culturales y cívicas y, especialmente con los centros de Secundaria de la ciudad, un programa de actividades que haga de nuestra sociedad una sociedad más justa, solidaria, tolerante y libre de fascismo.

Finalmente, el documento también contempla la firma de un convenio de colaboración con la Amical de Mauthausen y otros campos para el impulso y desarrollo de las actividades de la Red Nunca Más y del Proyecto Mauthausen / Buchenwald.

El Plenario del Consejo Municipal otorgó por unanimidad las Medallas de Oro al mérito cívico a la Amical de Ravensbrück y la Amical de Mauthausen, otros campos y de todas las víctimas del nazismo de España, coincidiendo con el 75 aniversario de la liberación de los campos de concentración y de exterminio nazis al final de la II Guerra Mundial y el avance de las tropas aliadas. Estas medallas quieren reconocer su labor y homenajear a todas las personas que fueron deportadas a campos nazis, entre los que podemos contar casi 700 barceloneses y barcelonesas.

Todas estas iniciativas están enmarcadas en la conmemoración del 75 aniversario de la liberación de los campos nazis que la concejalía de Memoria Democrática ha preparado para este año, con una serie de actividades desde enero se han desarrollado y en medida de lo posible se seguirán haciendo en la ciudad.

Barcelona 30 de abril de 2020


Julio

Amigos, amigas,

El libro Dentro de poco os podré abrazar. Supervivientes aragoneses de los campos nazis, ya está disponible en nuestra sede por si alguien está interesado en adquirirlo. El libro cuenta la historia de once hombres y dones supervivientes de campos de concentración como Mauthausen, Buchenwald, Ravensbrück y Aurigny, y  los retos de su vuelta a la vida cotidiana una vez liberados en 1945. Fruto de un largo trabajo de investigación, Dentro de poco podré abrazar recoge historias como la del aragonés establecido en Terrassa José Saura Ribera, republicano deportado a Mauthausen.El libro es la segunda entrega de Itinerarios e identidades. Republicanos aragoneses deportados a los campos nazis, publicado por el Gobierno de Aragón en 2011.

Juan Manuel Calvo Gascón es maestro, historiador y miembro de la junta de la Amical de Mauthausen, donde desarrolla tareas de investigación y divulgación. Nacido en Ejulve (Teruel), vive en Cataluña desde 1970 y en Terrassa desde 1984. Estudioso de la historia, ha trabajado en la recuperación de documentos, correos y testigos de los exiliados republicanos y hoy es un experto en la historia de los deportados aragoneses a los campos de concentración nazis.

El precio de venta es de 15 euros y el envío es gratuito para los socios. En caso de que estéis interesados en adquirirlo, podéis escribirnos a info@amical-mauthausen.org


8 de mayo de 2019

COMUNICADO

MAUTHAUSEN, LA PRENSA Y LA AMICAL

Desde Amical de Mauthausen y otros campos, lamentamos profundamente el eco mediático producido a raíz del incidente en el campo de Mauthausen, el pasado domingo 5 de mayo, en el acto de homenaje a los deportados y deportadas frente a la placa recordatorio de la Generalitat de Catalunya, entre la representación de la Generalitat y la del Ministerio de Justicia del gobierno español.

Lamentamos que esta haya sido la principal noticia, ampliamente reproducida y extendida por la practica totalidad de medios de comunicación audiovisuales y digitales, y en las redes sociales, del conjunto de actos y de su significación este mayo en el campo austriaco.

Lamentamos que se marginaran importantes acontecimientos que son el verdadero significado del encuentro en Mauthausen y el verdadero objetivo de nuestra presencia, junto a la de miles de personas de todo el mundo en este campo emblemático para la deportación republicana.

Que no tuviera el eco necesario el acto reivindicativo de la apertura y subida de la escalera de la cantera de Mauthausen, por centenares de representantes de países, asociaciones, y los presidentes de los comités internacionales de otros campos. Acto de lucha y reivindicación por los espacios de memoria, no solo de este campo, sino de todos los campos de Europa, ante el crecimiento de la extrema derecha y su peligrosa estrategia de dificultar el acceso a los campos y diluir su papel clave en las políticas de memoria de la historia europea.

Que no se recordara que, por primera vez, el gobierno español ha aprobado dedicar el día 5 de mayo de cada año, al recuerdo y homenaje a todos los deportados y deportadas y a todas las víctimas del nazismo de España.

Que no se destacara la importancia de la propia ceremonia internacional de la liberación, como emblema de la lucha antifascista y por la libertad y los derechos humanos, especialmente importante en nuestros días, ante la crisis de libertades de la vieja Europa, y se pusiera de relieve la actualidad del juramento de Mauthausen como eje de la solidaridad internacional y camino para construir un mundo nuevo, más justo, de hombres y mujeres libres y en paz.

Que no se valorara en su medida, la importancia de la asistencia de la ministra de Justicia del gobierno del estado, Dolores Delgado, en los actos conmemorativos.

Y finalmente, que pasara desapercibido, el éxito del propio viaje de la Amical, con la participación, un año más, de una gran cantidad de personas, familiares, cargos electos, y especialmente numerosos jóvenes de cerca de una treintena de Institutos de todo el país, que nos acompañaron en las visitas y en los actos de memoria en el campo y en los subcampos de Mauthausen.

Lamentamos que después de los actos en Buchenwald, Sachsenhausen y ahora en Mauthausen, el único interés de los medios sea el del conflicto institucional.

Para Amical de Mauthausen y otros campos, es imprescindible, y absolutamente necesario, reivindicar y recordar el verdadero objetivo de esos encuentros, honrar la memoria y la dignidad de los deportados y deportadas, recordar su sufrimiento extremo y mantener vivo su mensaje. Esto y solo esto, debe ser la noticia de Mauthausen.

AMICAL DE MAUTHAUSEN Y OTROS CAMPOS Y DE TODAS LAS VÍCTIMAS DEL NAZISMO DE ESPAÑA


5 de mayo de 2019

COMUNICADO

LA AMICAL Y EL 5 DE MAYO

Hoy 5 de mayo de 2019, un año más la Amical de Mauthausen y otros campos ha participado activamente en los actos internacionales de conmemoración de la liberación del campo, junto a un grupo de 300 personas procedentes de diferentes lugares de España, familiares, amigos y estudiantes de una treintena de Institutos. Desde 1962 venimos reafirmando nuestra fidelidad al juramento pronunciado por los supervivientes: la defensa de los valores republicanos, la fraternidad universal, la justicia social, la igualdad y la libertad, con la finalidad de mantener vivo el espíritu de los deportados que, en medio de aquellas condiciones extremas, defendieron su dignidad por encima de las diferentes lenguas, culturas y procedencias sociales o políticas.

Este año, de forma específica, se ha llevado a cabo un acto simbólico–promovido por el Comité Internacional de Mauthausen- en la escalera de los 186 peldaños que sube de la cantera al recinto de los prisioneros. Han participado los presidentes de los Comités Internacionales de diferentes campos y centenares de personas de numerosas nacionalidades, entre las cuales se encontraba una amplia delegación de la Amical acompañada por la ministra de justicia Dolores Delgado junto a una delegación de su Ministerio. La subida colectiva ha adquirido un carácter reivindicativo ante el intento de desdibujar el valor de patrimonio internacional de estos espacios de memoria y reflexión.

Celebramos que cada 5 de mayo se convierta, también y a partir de ahora, en un día de homenaje a las víctimas españolas del nazismo, por acuerdo del actual gobierno, a iniciativa del Ministerio de Justicia con apoyo de la Amical. Ello favorecerá el conocimiento de la deportación republicana y la multiplicación de homenajes en nuestro país, a la par que seguiremos viajando a Mauthausen y a otros campos para mantener el compromiso adquirido desde hace décadas.

Con ello pretendemos aportar contenido a la experiencia histórica de la deportación, desde diversas aproximaciones filosóficas, culturales e ideológicas que contribuyan a edificar un humanismo integrador y solidario. Tenemos razones para mantener vivo el recuerdo de la catástrofe que el nazifascismo significó para la Humanidad, puesto que las situaciones de angustia y de injusticia de nuestra época, provocadas por intereses económicos, alimentan temores manipulados por la extrema derecha en sus discursos y políticas de discriminación y odio que cuestionan los Derechos Humanos, establecen fronteras impermeables, desacreditan el internacionalismo y anteponen las identidades a la igualdad; en definitiva desintegran la base de la Democracia.

AMICAL DE MAUTHAUSEN Y OTROS CAMPOS Y DE TODAS LAS VÍCTIMAS DEL NAZISMO DE ESPAÑA


Augusto 2017

Comunicado de la Amical de Mauthausen y otros campos, de España sobre los atentados de Barcelona

Desde la Amical de Mauthausen y otros campos, queremos mostrar nuestra fraternal solidaridad con todas las víctimas de los recientes atentados terroristas de Barcelona y de Cambrils. Denunciamos estas barbaras muestras de violencia que hoy han sacudido Cataluña, como antes lo hicieron en otras ciudades.

Denunciamos toda muestra de violencia donde quiera que se produzca, y queremos mostrar también nuestra solidaridad con todas las víctimas del odio indiscrimado en todos los países del mundo.

Hacemos nuestro, una vez más, el juramento de Buchenwald y de Mauthausen, y el compromiso de acabar con la injusticia, el fascismo y el odio, y construir un mundo nuevo de hombre libres y en paz.

Desde la Amical de España, y desde el CIBD, seguiremos luchando, sin miedo, para proteger la memoria, y para llevar a nuestros jóvenes los valores de nuestros deportados, internacionalismo, los derechos humanos, la libertad, la fraternidad y la solidaridad entre todos los pueblos de la tierra.

Amical de Mauthausen y otros campos.

España, Barcelona 19 de agosto de 2017


Julio 2017

Declaración conjunta de  la Asociación del campo de Buchenwald-Dora / Círculo de amigos de la Asociación de Buchenwald-Dora 80º aniversario del inicio de la construcción del campo de Buchenwald

En julio de 1937, en Ettersberg cerca de Weimar fue construido más tarde el campo de concentración de Buchenwald. Era parte del sistema de campos nazi, que fue reorganizado en 1936 en preparación de la guerra fascista. El 15 de julio de 1937, el primer Vorkommando llegó a Ettersberg. Se componía de 149 presos, 52 de ellos políticos, desde el campo de concentración de Sachsenhausen. En los siguientes días, fueron dirigidos a Buchenwald prisioneros de Lichtenburg, Sachsenburg y Bad Sulza entre los cuales una gran parte de presos políticos.

El campo se había de llamar “K. L. Ettersberg”, pero por otro lado esto activó protestas en Weimar. El 24 de julio de 1937 Theodor Eicke, el inspector de los campos de concentración, tuvo que anunciar a Heinrich Himmler que “la comunidad cultural nazi en Weimar ha manifestado su oposición porque Ettersberg está relacionado con la vida del poeta Goethe. También el Gauleiter Sauckel me rogó que se dé un nombre diferente al campo”. Apenas cuatro días después el comandante del campo Karl Koch anunció el nuevo nombre de “K.L.Buchenwald, Correos Weimar”.

Ese fue el comienzo de ocho años de terror fascista.

El “exterminio a través del del trabajo” era la intención declarada y que se dirigía contra todo y todos, siempre que fueran contrarios a la ideología nazi.

Muchos presos políticos y criminales, cuyo castigo se llevó a cabo, llegaron a Buchenwald en 1938 tras detenciones en masa con un gran número de Judios, gitanos y testigos de Jehová que eran explotados sin piedad y con la mayor brutalidad en el desarrollo y la expansión del campo.

Los presos políticos, principalmente los comunistas alemanes, lograron organizar la resistencia ilegal antifascista. La SS podía reclamar que se exigieran concesiones, que tenía una importancia vital por el continuo aumento del número de prisioneros y la internacionalización del campo.

El consenso antifascista sobre las diferencias ideológicas, sigue siendo mérito de la resistencia política organizada. La solidaridad con los grupos de presos especialmente vulnerables evidencian una alta moral y la voluntad de asegurar la supervivencia.

Hombres, mujeres, jóvenes y niños –250.000 prisioneros de más de cincuenta naciones estuvieron en el campo de concentración de Buchenwald y en los 136 campos satélites, donde fueron obligados a trabajar como esclavos para la industria de guerra alemana.

Cuando el 11 de Abril de 1945 las condiciones interiores y exteriores hacían esperar muy poco la pérdida de la vida, el ilegal Comité Internacional del Campo ilegal provocó la acción militar para la auto-liberación de los presos.

Para conmemorar esta resistencia y para defenderla contra todos los intentos de distorsionar la historia y relativizarla, es importante el 80º aniversario de la construcción del Campo.

No permitiremos que

  • La memoria de la resistencia de los prisioneros se esconda en una conmemoración abstracta de “todas las víctimas”.
  • La complejidad de la lucha de resistencia desde la perspectiva actual, se relativice o incluso sea denunciada.
  • Los méritos de los resistentes para la salvación de 21.000 prisioneros, entre ellos 904 niños y adolescentes, con la contribución armada de la auto-liberación sean negados o calumniados como “mitos de la DDR”.

A la vista de las revelaciones actuales entendemos el recordar, como un proceso vivo de advertencia y recuerdo.

En este sentido, defendemos el “Juramento de Buchenwald” del 19 de abril 1945, que fue el legado común de todos los prisioneros supervivientes de Buchenwald y hasta el día de hoy es una orientación política para los antifascistas de todas las creencias y es interpretado internacionalmente como la destrucción del nazismo desde sus raíces y la creación de un mundo nuevo de paz y libertad!

Asociación de trabajo del campo de Buchenwald Dora

Asociación del campo de Buchenwald-Dora / Círculo de amigos


Février 2017

Amical Mauthausen et autres camps commémore la journée internationale de la Shoah, avec nombreuses manifestations dans toute l’Espagne.

Comme chaque année, des partenaires de l’Amical ont participé à un grand nombre de manifestations institutionnels dans les principales villes et institutions du pays. Un an de plus, l’Amicale de Mauthausen et d’autres champs, a commémoré la Journée internationale de la Shoah et la prévention des crimes contre l’Humanité, avec un grand nombre d’événements distribués par toute la géographie d’Espagne. Aussi tant dans des manifestations organisées par la même Amical, comme celui-là organisées avec d’autres institutions ou organisations, dont l’Amical y était présente comme témoin de la mémoire de la déportation. Notre association a rendu hommage à toutes les victimes de la barbarie nazie, mais avec une spéciale mention des républicains espagnols qui ont subi la déportation pour des raisons politiques et parce qu’ils étaient des ennemis de Franco et d’Hitler.

Comme dans des années précédents, l’Amical a participé dans ces manifestations accompagné par des groupes d’étudiants qui sont partie du réseau Plus jamais ça poussé par l’Amical dans nombreuses municipalités. L’Association a rappelé qu’il faut continuer à défendre la mémoire, à ne pas oublier et à continuer d’exiger la reconnaissance des victimes, sans pour autant négliger le parallélisme entre l’exil républicain et la situation actuelle des réfugiés en Europe.

Comme les années précédentes, l’Amical a participé aux manifestations les plus importantes de commémoration dans le Parlement de la Catalogne, la Communauté de Madrid, le Sénat espagnol, les Cortes d’Aragón, le Conseil insulaire de Menorca, la Generalitat de Catalogne, les municipalités de Barcelone, Madrid, Lleida, Manresa, Terrassa, Vilanova, et d’autres municipalités de l’Andalousie, du pays Basque, de Valence et d’un long etc.

La journée internationale de la Shoah représente chaque année un but important dans le travail constant de l’Amical, pour la mémoire de la déportation, et la lutte contre le fascisme. Il faut faire rappel aussi à tout le monde, et notamment aux jeunes gens, sur la validité actuel du serment de Buchenwald et Mauthausen.

Barcelone, 10 Février de 2017

Centro Sefarad-Israel: Acto en Conmemoración de las víctimas del Holocausto, en el Senado de Madrid.


Janvier 2017

Découvrez le blog d’Enric Garriga

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Septembre 2016

Sortie du Bulletin de septembre de l’Amicale de Mauthausen

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ITALIE

APPELLO DI MILANO DEL 1° LUGLIO 2018

I presidenti, vice presidenti e segretari generali dei Comitati internazionali dei campi di concentramento nazisti di Buchenwald-Dora, Dachau, Mauthausen, Natzweiler-Struthof e Ravensbrück si sono riuniti alla Casa della Memoria di Milano il 1° luglio 2018 su iniziativa dell’ANED (Associazione Nazionale Ex Deportati nei Campi nazisti).

Di fronte alle comprovate minacce contro la Memoria e il futuro stesso dell’Europa e dei suoi cittadini lanciano questo appello :

Noi siamo depositari delle testimonianze dei superstiti dei crimini nazisti, portatori di una memoria viva e dolorosa; ci facciamo portavoce delle migliaia di uomini e donne sopravvissuti ai campi, dei loro discendenti e dei tanti semplici cittadini che militano nelle nostre rispettive associazioni.

Siamo impegnati nel preservare dall’oblio, dalla banalizzazione e dalla distruzione fisica gli ex campi di concentramento, luoghi di Memoria dell’Umanità, basandoci nella nostra azione, tra l’altro, sulla Risoluzione del Parlamento Europeo del 11 febbraio 1993 relativa alla “protezione europea e internazionale, come monumenti storici, dei siti dei campi di concentramento nazisti”. I recenti attacchi alle strutture di Mauthausen e di Flossenbürg suscitano la nostra indignazione.

Ci indigna l’astensione degli Stati dell’Unione Europea sulla risoluzione presentata all’ONU il 21 novembre 2014, avente per oggetto “la lotta contro la glorificazione del nazismo”.

Restiamo vigili di fronte ai tentativi nazionalisti e populisti di cancellare dalla memoria europea questi luoghi di barbarie ma anche di lotta e di solidarietà.

La Dichiarazione Universale dei Diritti dell’Uomo del 1948 ricorda che “il disconoscimento e il disprezzo dei diritti umani hanno portato ad atti di barbarie che offendono la coscienza dell’umanità”. Centinaia di migliaia di deportati nei campi nazisti sono state vittime di tali barbarie.

Da oltre 70 anni i sopravvissuti e i loro discendenti sono fedeli agli impegni assunti al momento della liberazione dei campi. Hanno operato senza tregua per la pace e la solidarietà fraterna tra i popoli. Portando le loro testimonianze hanno lottato contro il razzismo, l’antisemitismo, la xenofobia e le tesi dell’estrema destra in Europa.

Oggi, di fronte all’arrivo dei rifugiati spinti dalle guerre e dalla miseria, la risposta di alcuni stati europei non è l’accoglimento umanitario ma la chiusura delle frontiere.

Il Mediterraneo è divenuto un immenso cimitero nel quale si sono spente le speranze di migliaia di uomini, donne e bambini.

L’Europa sembra aver perduto la propria memoria. Molti europei, prima e dopo la guerra, sono stati a loro volta rifugiati e hanno conosciuto la solidarietà ma anche la discriminazione e il rifiuto. L’Europa deve ricordare le lezioni terribili della sua storia recente e non chiudere gli occhi di fronte alle proprie responsabilità.

Quali valori vogliamo trasmettere alle giovani generazioni? L’egoismo e la paura dell’altro non devono prendere il posto dei valori umani che sono al centro della nostra storia comune e dei nostri impegni.

Facciamo appello a tutti gli eletti nelle istituzioni nazionali ed europee affinché la comune ricerca di risposte adeguate ai fenomeni migratori, sia guidata prima di tutto dal rispetto della dignità umana.
Primi firmatari :

ROUMANIA

August 2017

STATEMENT OF THE « AMICAL DE MAUTHAUSEN Y OTROS CAMPOS » ON THE ATTACKS AGAINST BARCELONA

The Amical de Mauthausen y otros campos reaffirms its solidarity and fraternity with all the victims of the recent attacks in Barcelona and Cambrils.

We denounce the acts of barbarity that have shaken Catalonia as they already did in the past in other cities.

We denounce any form of violence and we want to express our solidarity to all the victims of blind hatred around the world.

Based upon the oath of Buchenwald and of Mauthausen, we are involved for setting an end to injustice, fascism and hate, and for shaping a new world of freedom and peace for mankind.

The Amical de Mauthausen y otros campos, together with the International Committee Buchenwald and Dora, will continue a fearless fight to protect the memory of the deported victims of the national-socialism as well as to attract young men and young women to share the values which were those of the prisoners of the camps and to support the internationalism, the human rights, the freedom, the fraternity and the solidarity between all the people around the world.

Amical de Mauthausen y otros campos, Barcelona, August 19th, 2017


Janvier 2017

capture-decran-2017-01-11-a-16-23-02-copieFragments of a Life is a video combining intimate family conversations between Olga Stefan and her grandmother, Sorana Ursu (now 91), with footage, photographs, and other images from the past and present, creating an assemblage of memories and impressions that both support and reject historical events. Through the personal account of Sorana Ursu, whose father was killed during the 1941 Iasi pogrom, along with those of other members of the family now in Israel and the United States, biographical fragments are pieced together in a desperate attempt to establish a coherent narrative of life, while acknowledging the incomplete image of reality they present, the malleability of memory, and the tragedy of forgetting that is an inherent part of survival. The story follows Sorana Ursu’s life in the wartime years, her evolution into a communist and ultimately her disillusionment, while exploring issues of identity, migration, displacement, and belonging.


Janvier 2017

ZENTRALRAT DEUTSCHER SINTI UND ROMA
August 2017

STATEMENT OF THE « AMICAL DE MAUTHAUSEN Y OTROS CAMPOS » ON THE ATTACKS AGAINST BARCELONA

The Amical de Mauthausen y otros campos reaffirms its solidarity and fraternity with all the victims of the recent attacks in Barcelona and Cambrils.

We denounce the acts of barbarity that have shaken Catalonia as they already did in the past in other cities.

We denounce any form of violence and we want to express our solidarity to all the victims of blind hatred around the world.

Based upon the oath of Buchenwald and of Mauthausen, we are involved for setting an end to injustice, fascism and hate, and for shaping a new world of freedom and peace for mankind.

The Amical de Mauthausen y otros campos, together with the International Committee Buchenwald and Dora, will continue a fearless fight to protect the memory of the deported victims of the national-socialism as well as to attract young men and young women to share the values which were those of the prisoners of the camps and to support the internationalism, the human rights, the freedom, the fraternity and the solidarity between all the people around the world.

Amical de Mauthausen y otros campos, Barcelona, August 19th, 2017


ZENTRALRAT DEUTSCHER SINTI UND ROMA

Februar/März 2017

Ausstellung: Unterschiede, die einen Unterschied machen

Vom 7. Februar bis zum 2. April 2017 zeigt das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (DokuZ) in enger Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Antidiskriminierungsprojekt Hd.net-Respekt!, getragen von Mosaik Deutschland e.V., die Ausstellung „Unterschiede, die [auch in HD] einen Unterschied machen“.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und ist in den Wechselausstellungsräumen des DokuZ (Bremeneckgasse 2, Heidelberg) zu sehen.

Die interaktive und barrierefreie Ausstellung wurde vom Antidiskriminierungsbüro Sachen e.V. (ADB) konzipiert und soll bewusst gewohnte Sicht- und Denkweisen irritieren, privilegierte Gruppenzugehörigkeiten sichtbar machen und so an die Besucher*innen die Einladungen zur Selbstreflexion aussprechen: Was hat Diskriminierung mit mir zu tun?

Begleitend zur Ausstellung wurde von den Organisatorinnen in Kooperation mit zahlreichen Heidelberger Einrichtungen und Vereinen ein Veranstaltungsangebot für den gesamten Zeitraum erstellt, welches hier zu finden ist: www.hd-respekt.de

Zeitraum: 7. Februar-2. April 2017
Ort: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag 9.30 – 19.45 Uhr

Mittwoch/Donnerstag/Freitag 9.30 – 16.30 Uhr
Samstag/Sonntag 11.00 – 16.30 Uhr

Eintritt frei
Barrierefreier Zugang


Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

Zehn Menschen wurden von der neonazistischen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU)  in den Jahren 2000 bis 2007 umgebracht. Erst im November 2011 wurden die Verbrechen des NSU einer breiten Öffentlichkeit bekannt, obwohl  Angehörige der Ermordeten bereits zu einem früheren Zeitpunkt von einer rechtsextremen Mordserie ausgingen. Die Verbrechen sorgten weltweit für Entsetzen. Der Prozess gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht in München steht kurz vor dem Abschluss. Eine gesellschaftliche Aufarbeitung des NSU-Komplexes in einem umfassenderen Sinne steht weiterhin aus.

Die Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ beleuchtet neben den Biografien der zehn Mordopfer, den Bombenanschlägen sowie zahlreichen Banküberfällen die Neonaziszenen, aus denen der NSU hervorging. Analysiert werden zudem Gründe, warum die Mordserie so lange unaufgeklärt blieb.

Die Ausstellung sowie der dazugehörige Begleitband wurden von Birgit Mair im Auftrag des in Nürnberg angesiedelten Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. konzipiert und am 8. November 2013 in Nürnberg eröffnet. Gefördert wird die Ausstellung von der Amadeu-Antonio-Stiftung, dem Kulturreferat der Stadt München, der Stadt Rostock sowie dem Bildungs- und Förderungswerk der GEW im DGB e.V.. Weitere Informationen: www.opfer-des-nsu.de

Öffnungszeiten
Montag und Mittwoch 9:30 – 16Uhr und nach Vereinbarung
Eröffnung am 08.März 2017 um 19 Uhr

Die Ausstellung wird mit einem Vortrag der Ausstellungsmacherin Birgit Mair eröffnet.

Auf Anfrage bieten das DokuZ Sinti und Roma Berlin Rundgänge durch die Ausstellung mit anschließendem Gespräch an.

International Committee Buchenwald Dora

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»The absolute destruction of Nazism is our device!
The building of a new world of peace and freedom is our ideal!«

»Notre mot d’ordre est l’anéantissement du nazisme et de ses racines !
Notre but est l’édification d’un monde nouveau de Paix et de Liberté !«

»Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung!
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.«

»Уничтожение Фашизма со всеми его корнями - наша задача!
Наша цель - построить новый, миролюбивый и свободный мир.«

»Naszym hasłem jest wyniszczenie faszyzmu od korzeni!
Budowa nowego świata pokoju i wolności naszym celem!«