{"id":158,"date":"2014-04-10T09:17:43","date_gmt":"2014-04-10T09:17:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/?page_id=158"},"modified":"2017-01-16T14:42:18","modified_gmt":"2017-01-16T14:42:18","slug":"ehem-mitglieder","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/de\/ehem-mitglieder\/","title":{"rendered":"Ehemalige Mitglieder des IKBD"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_pb_section et_section_regular\" style='background-color:#ffffff;'>\r\n\t\t\t\r\n\t\t\t\r\n\t\t\t\t\r\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_row\">\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_column et_pb_column_3_4\">\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_text et_pb_bg_layout_dark et_pb_text_align_left\">\r\n\t\t\t\n<h1><span style=\"color: #000000;\">Ehemalige Mitgliederinnen und Mitglieder des IKBD<\/span><\/h1>\n\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_text --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Zequi Agolli<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Zequi Agolli wurde am 23. M\u00e4rz 1923 in Tirana geboren. Als das faschistische Italien 1939 Albanien besetzte, nahm er als Sechzehnj\u00e4hriger an den antifaschistischen Demonstrationen teil. 1940 stellte sich seine Familie in den Dienst des Kampfes f\u00fcr die nationale Befreiung; ihr Haus wurde einer der wichtigsten illegalen St\u00fctzpunkte in Tirana. Zequi Agolli war eine der Hauptfthrungspersonen der antifaschistischen Jugend in Tirana und in den Regionen Diber und Peshkopia. Er nahm am bewaffneten Kampf in der Einheit von Diber teil, die von dem Volkshelden Haxhi Lleshi gef\u00fchrt wurde. F\u00fcr seine Tapferkeit im Kampf gegen die NS-Besatzung (November 1943) wurde er mit Ehrenzeichen und Orden ausgezeichnet. Auch seine Familie erhielt Auszeichnungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Dezember 1944 &#8211; M\u00e4rz 1947 leitete Zequi Agolli das Kabinett des Premierministers von Albanien. Er studierte Geschichte und Geographie. 1947-1988 arbeitete er im Au\u00dfenministerium als Politischer Direktor und war im diplomatischen Dienst t\u00e4tig: in Rum\u00e4nien, in der Sowjetunion, in der Volksrepublik China und als Botschafter in \u00c4gypten. In dieser Zeit nahm er als Delegationsmitglied an mehreren Sitzungen der UNO in New York und der UN in Genf teil. Seit seiner Pensionierung im Jahr 1988 arbeitet Zequi Agolli f\u00fcr die Organisation des Veterans de la Lutte Antifasciste de Leberation Nationale (Organisation der Veteranen des antifaschistischen Kampfes der nationalen Befreiung Albaniens), ist gew\u00e4hltes Mitglied des Nationalen Komitees und des Pr\u00e4sidiums. Er beherrscht f\u00fcnf Sprachen (franz\u00f6sisch, italienisch, russisch, englisch und rum\u00e4nisch) und leitet die Abteilung f\u00fcr Auslandsbeziehungen. Zequi Agolli wurde von Myquerem Fuga als dessen Nachfolger f\u00fcr das IKBD vorgeschlagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Emil Grigorjewitsch Alperin<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Emil Grigorjewitsch Alperin wurde am 13. Juni 1922 in Odessa geboren und starb am 26.09.2009 in Charkow. Nach dem Abschlu\u00df der Mittelschule im Oktober 1940 trat er in die Rote Armee ein. Am 7. Juli 1941 geriet er in der N\u00e4he von Minsk in deutsche Gefangenschaft, mehrmals versuchte er zu fliehen.<\/p>\n<p>Ende September 1943 wurde Emil Alperin nach Deutschland verschleppt, kam in das Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht in Stuckenbrock und von dort am 9. Februar 1944 unter dem Namen Mitka Basmanenko ins KZ Buchenwald. Sein Beruf ist auf der Nummernkarte mit Stra\u00dfenw\u00e4rter angegeben. Er war zun\u00e4chst im russischen Kriegsgefangenenlager, Block 7, danach in Block 25 untergebracht und arbeitete anfangs im Steinbruch, dann in der W\u00e4scherei. Als Angeh\u00f6riger der russischen Widerstandsbewegung war er an der Befreiungsaktion am 11. April 1945 beteiligt.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung war Emil Alperin in Erfurt f\u00fcr die Repatriierung sowjetischer Staatsangeh\u00f6riger verantwortlich. Im September 1945 trat er wieder in den Dienst der Roten Armee und war in Weimar eingesetzt. Nach seiner Entlassung im Dezember 1945 kehrte er nach Odessa zur\u00fcck. Seit M\u00e4rz 1946 lebt er in Charkow. 1955 beendete er das \u00d6konomiestudium.<\/p>\n<p>Emil Alperin widmete sich neben seinem Beruf der antifaschistischen Arbeit, berichtete in vielen Schulen und Institutionen \u00fcber seine Lagererfahrung. Seit 1962 war er als Lektor bei \u00f6rtlichen Bildungseinrichtungen t\u00e4tig, hielt auch Vortr\u00e4ge im Radio und Fernsehen, f\u00fchrte eine umfangreiche Korrespondenz mit Kameraden aus der Lagerzeit. Emil Alperin ist Vorsitzender der Charkower Gesellschaft der antifaschistischen Widerstandsk\u00e4mpfer, der ehemaligen KZ-H\u00e4ftlinge.<\/p>\n<p>Seit 1995 geh\u00f6rte er als Vertreter der Ukraine dem IKBD an.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Hans Andersen <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Hans Andersen war Polizist in Kopenhagen. Er wurde am 22. Mai 1919 in Vester Ulslev auf der Insel Lolland (D\u00e4nemark) geboren, seine Eltern besa\u00dfen einen Kleinbetrieb auf dem Lande.<\/p>\n<p>Am 19. September 1944 wurde Hans Andersen mit anderen Kollegen verhaftet und in das KZ Neuengamme eingeliefert. Von dort kam er mit 1953 weiteren d\u00e4nischen Polizeibeamten in das KZ Buchenwald. Er wurde im Kleinen Lager untergebracht, zun\u00e4chst im Block 59, danach im Block 57.<\/p>\n<p>Im Dezember 1944 wies Himmler an, da\u00df die Polizeibeamten als Kriegsgefangene zu behandeln und in andere Lager zu \u00fcberstellen seien. Daraufhin wurde Hans Andersen am 17. Dezember 1944 aus Buchenwald entlassen und in ein Kriegsgefangenenlager gebracht. Mit Hilfe des Schwedischen Roten Kreuzes wurde er in das KZ Neuengamme zur\u00fcckgef\u00fchrt und gelangte von dort nach wenigen Tagen \u00fcber D\u00e4nemark nach Schweden. Nach vor\u00fcbergehender Anstellung bei der Schwedischen Polizei kehrte er nach Kopenhagen zur\u00fcck, wo er wieder in den Polizeidienst ging.<\/p>\n<p>Nebenher studierte Hans Andersen Jura. 1953 schlo\u00df er das Studium ab, wurde 1959 Polizeikommissar. 1971 verlie\u00df er die Polizei und wurde B\u00fcrovorsteher im Gesundheitsministerium. 1980 wurde er pensioniert. Er geh\u00f6rte verschiedenen internationalen Kommissionen und Aussch\u00fcssen an. 1969 wurde er Vertreter D\u00e4nemarks in der Suchtstoffkommission der UNO. 1989 erhielt er das Ritterkreuz des Danebrogorden, 1994 als Anerkennung seiner Arbeit f\u00fcr junge Spastiker den Spastikerpreis.<\/p>\n<p>Hans Andersen war seit 1978 Pr\u00e4sident des &#8222;Buchenwaldklubben&#8220;. Er vertrat bis zu seinem Tod am 17. M\u00e4rz 2003 die ehemaligen d\u00e4nischen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Daniel Anker<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Daniel Anker, geboren am 27. Oktober in Zakliczyn (Polen). Religi\u00f6ses j\u00fcdisches Elternhaus. 1919 Flucht aus Polen, u. a. nach Budapest und Berlin. 1923 Paris. Schneider in der Bekleidungsindustrie. 1924 JC und CGTU. 1927 KPF, Leitungsfunktionen. 1940 Kriegsfreiwilliger. 1941 konspirative Gewerkschaftsarbeit, Illegalit\u00e4t. 27. M\u00e4rz 1942 Verhaftung durch eine franz\u00f6sische Spezialeinheit. Mai 1943 Verurteilung von einem franz\u00f6sischen Tribunal zu drei Jahren Haft. Mehrere Haftst\u00e4tten. Compiegne, 24. Januar 1944 KZ Buchenwald. Dolmetscher von Block 51 des Kleinen Lagers, Funktionsh\u00e4ftling in der Arbeitsstatistik. F\u00fchrende Mitwirkung in CIF und BFAL. 28. April 1945 R\u00fcckkehr nach Paris. Leitungsfunktionen in CGT und KPF. AFBDK, Nationalb\u00fcro, seit 1972 Generalsekret\u00e4r. 1973-1982 franz\u00f6sischer Vertreter im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Ibrahim Bajraszewski<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Ibrahim Bajraszewski wurde am 30. Dezember 1912 in Wilna (Litauen) geboren. Er war Buchhalter. Am 4. September 1943 wurde er als Pole in das KZ Buchenwald eingeliefert, wo er bis 1945 blieb. Seine H\u00e4ftlingsnummer war 20180. Ibrahim Bajraszewski vertrat von 1992 bis zu seinem Tode im Jahr 1996 die polnischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">Flor\u00e9al Barrier, Pr\u00e4sident des H\u00e4ftlingsbeirates der Stiftung Buchenwald-Dora, ehemaliger H\u00e4ftling<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p><a href=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/IKBD_Portrait_11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-746\" src=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/IKBD_Portrait_11-300x199.jpg\" alt=\"Flor\u00e9al Barrier\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/IKBD_Portrait_11-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/IKBD_Portrait_11-1024x680.jpg 1024w, http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/IKBD_Portrait_11-1080x718.jpg 1080w, http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/IKBD_Portrait_11.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Flor\u00e9al Barrier wurde am 3. Januar 1922 in Tr\u00e9laz\u00e9 (Frankreich) geboren. Er lernte Drucker und geh\u00f6rte seit 1940 der <em>Jeunes Communistes<\/em> an. Nach der deutschen Besetzung Frankreichs beteiligte er sich am Widerstand gegen die Nazis.<\/p>\n<p>Schon im M\u00e4rz 1941 wurde <em>Flor\u00e9al Barrier<\/em> von Grenzpolizisten der Hitlerarmee gesucht, am 27. Februar 1943 wurde er in <em>Saint<\/em>&#8211;<em>Jean<\/em>&#8211;<em>Pied-de-Port<\/em> in den Pyren\u00e4en, nahe der spanischen Grenze, verhaftet. Nach der Haft in den Gef\u00e4ngnissen Bayonne, Bordeaux &#8211; Frontstalag 122 und Compi4ne wurde er am 18. September 1943 ins KZ Buchenwald deportiert. Er erhielt die H\u00e4ftlingsnummer 21802, wurde in Block 40, Fl\u00fcgel A, untergebracht und den Arbeitskommandos Steinbruch, Bau I, Gustloff-Werk (Halle 10, Gewehrkolben) zugewiesen. Nach der Bombardierung am 24. August 1944 war er als Zimmermann und im Gustloff-Werk (Halle 13) eingesetzt. In den letzten Lagerwochen geh\u00f6rte er dem Lagerschutz an. Diese Aufgabe nahm er bis zum Verlassen des Lagers am 27. oder 28. April 1945 wahr. <em>Flor\u00e9al Barrier <\/em>beteiligte sich an der Organisation sabotage de la production de guerre. Als Mitglied der <em>Brigade fran\u00e7aise d&#8217;action lib\u00e9ratrice<\/em> war er an der Befreiung des Lagers am 11. April 1945 beteiligt.<\/p>\n<p>Flor\u00e9al Barrier ist Mitglied des nationalen Pr\u00e4sidiums der Association Fran\u00e7aise Buchenwald Dora et Kommandos, Schatzmeister des IKBD und und seit 1994 Vorsitzender des H\u00e4ftlingsbeirats KZ Buchenwald der Stiftung Gedenkst\u00e4tten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Flor\u00e9al Barrier ist Kommandeur der franz\u00f6sischen Ehrenlegion.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Walter Bartel<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Walter Bartel (* 15. September 1904 in F\u00fcrstenberg\/Havel; \u2020 16. Januar 1992 in Berlin) war ein deutscher kommunistischer Widerstandsk\u00e4mpfer, Historiker und Hochschullehrer.<\/p>\n<p>Sozialistisches Elternhaus. Kaufm\u00e4nnische Lehre, Angestellter in Berlin. 1920 FSJ, ZdA. 1922 KJVD, Bezirksleitung Berlin-Brandenburg. 1923 KPD, illegale Bezirksleitung S\u00fcdbayern. Oktober 192.3 Verhaftung, bis April 1924 Schutzhaft. Herbst 1928 KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Lausitz-Grenzmark unter Vorsitz Wilhelm Piecks, hauptamtlicher Mitarbeiter. September 1929-1932 Internationale Leninschule in Moskau. Juli 1932 KPD-Arbeit in Deutschland. 1933 Illegalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Beteiligte sich am politischen Kampf gegen den aufkommenden Faschismus. Wegen dieser illegalen T\u00e4tigkeit wurde er wegen \u201eVorbereitung zum Hochverrat\u201c zu einer 27-monatigen Zuchthausstrafe verurteilt, die er von 1933 bis 1935 im Zuchthaus Brandenburg verbrachte. Nach seiner Entlassung emigrierte er in die CSR, wurde dort aber wegen angeblichen Verrats aus der KPD ausgeschlossen. Im M\u00e4rz 1939 verhaftete ihn die deutsche Besatzung und lieferte ihn im KZ Buchenwald ein. Bartel war in Buchenwald in den Kommandos Zimmerei sowie Arbeitsstatistik eingesetzt.[1] Hier wurde er zusammen mit Ernst Busse und Harry Kuhn bald darauf Mitglied der illegalen Parteileitung, und seit 1943 war er der Vorsitzende des Internationalen Lagerkomitees, das den Widerstand im Lager koordinierte und f\u00fcr die Selbstbefreiung arbeitete. Als die herannahenden US-Truppeneinheiten die Selbstbefreiung erm\u00f6glichten, wurde er vom amerikanischen Lagerkommandanten parit\u00e4tisch als gleichberechtigter Leiter des ehemaligen Lagers anerkannt.<\/p>\n<p>Mitte Juni 1945 R\u00fcckkehr nach Berlin. Juli 1945-Mai 1946 Berliner Magistrat, Dezernent f\u00fcr Volksbildung. 11. M\u00e4rz 1946 Aufhebung des KPD-Ausschlusses. 1947-1953 Erster Vorsitzender des BWK. Bis Fr\u00fchjahr 1953 Pers\u00f6nlicher Referent Wilhelm Piecks f\u00fcr Parteifragen. Juli 1953 Degradierung infolge ZPKK-Beschluss. November 1953 Universit\u00e4t Leipzig. Promotion, Professur f\u00fcr Neuere und Neueste Geschichte. 1957-1962 Leiter des Deutschen Instituts f\u00fcr Zeitgeschichte Berlin. 1962 Professor f\u00fcr Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin. Pr\u00e4sidium des KdAW. U. a. 1969 Vaterl\u00e4ndischer Verdienstorden, 1974 Karl-Marx-Orden, 1979 Ehrenmedaille des SKWW. 1952-1954 Vizepr\u00e4sident des IBK, 1964-1992 Erster Vizepr\u00e4sident bzw. Kopr\u00e4sident des IKBD.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 L\u00e9on Bartimes<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>L\u00e9on Bartimes wurde am 27. September 1916 in Befort\/Grewenmacher (Luxemburg) als Sohn eines Schneidermeisters geboren. Auch er lernte das Schneiderhandwerk. Er schlo\u00df sich der Resistenz an und wurde mit anderen Mitgliedern der Widerstandsorganisation im Kanton Echternach am 19. Mai 1942 verhaftet. Im Fr\u00fchjahr 1943 wurde er aus dem Lager Hinzert \u00fcber Frankfurt a. M. als politischer H\u00e4ftling in das KZ Buchenwald eingeliefert. Er arbeitete in der SS-Schneiderei in Weimar, danach wurde er dem Lagerschutz zugeteilt.<\/p>\n<p>L\u00e9on Bartimes war einer der Mitbegr\u00fcnder der Amicale des Anciens de Buchenwald und deren erster Pr\u00e4sident. Im IKBD vertrat er bis zu seinem Tod am 4. Mai 2004 die luxemburgischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald. 1975-1994 luxemburgischer Vertreter im IKBD.<\/p>\n<p>Von L\u00e9on Bartimes liegen keine autobiographischen Notizen vor. Angaben und Fotografie<br \/>\naus KZ Buchenwald 1937-1945, Luxembourg 1985.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Renato Bertolini<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 3o. M\u00e4rz in Fivizzano (Italien). KPI. Spanischer B\u00fcrgerkrieg, Hauptmann in der 12. Internationalen Brigade \u00bbGaribaldi\u00ab. Internierung in Frankreich. Compiegne, 19. Januar 1944 KZ Buchenwald. In der Leitung des italienischen Lagerwiderstands. Seit 1954 Sekret\u00e4r der FIR. Seit 1952 Leitungs-funktionen im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Sergej Bogdanow <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Sergej Bogdanow wurde am 20. September 1920 in Moskau geboren und\u00a0 verstarb dort am 8.03.2011. Er besuchte von 1929-1939 die Mittelschule und begann ein technisches Studium. Am 1. November trat er in die Rote Armee ein und nahm am Krieg mit Finnland teil. Im Juli 1941 geriet er in der N\u00e4he von Minsk in deutsche Kriegsgefangenschaft. Nach Aufenthalten in zwei Lagern in Polen wurde er am 18. Oktober 1941 ins KZ Buchenwald eingeliefert, zun\u00e4chst in das Lager f\u00fcr sowjetische Kriegsgefangene. Am 10. April 1945 schickte ihn die SS auf einen Evakuierungsmarsch. Er floh und wurde am 3. Mai im Sudetengebiet durch die Rote Armee befreit.<\/p>\n<p>Im Juni 1945 trat Sergej Bogdanow wieder in den Dienst der Sowjetarmee, nahm von Dezember 1945 &#8211; 20. Mai 1946 am Kampf gegen ukrainische Nationalisten teil. Nach seiner Entlassung aus der Armee kehrte er im Juni 1946 nach Moskau zur\u00fcck und studierte bis 1951 an der Hochschule f\u00fcr Stahl und Fusion. Danach arbeitete er in Kowzow und anderen Orten. Von 1954-1990 leitete er ein Projektb\u00fcro, seit 1990 ist er als Universit\u00e4tslehrer t\u00e4tig. Sergej Bogdanow geh\u00f6rt seit 1957 dem Sowjet- und Ru\u00dfland-Komitee der Kriegsveteranen an.\u00a0 Seit 1952 Leitungsfunktionen im IBK\/IKBD. Er vertratt die russischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Charles Maria Leon Brusselairs<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Charles Maria Leon Brusselairs wurde am 18. Januar 1925 in Antwerpen geboren und besuchte das Gymnasium. Sein Vater war Fabrikdirektor. Am 27. Juni 1943 wurde er verhaftet und wegen Feindbeg\u00fcnstigung zu 2 Jahren Zuchthaus verurteilt. Im September 1943 kam er aus dem Gef\u00e4ngnis in Essen in das Lager Papenburg, Lager VII Esterwegen. In Buchenwald wurde er am 5. Februar 1945 mit einem Transport belgischer Polizeih\u00e4ftlinge der Generalstaatsanwaltschaft Kattowitz aus dem Zuchthaus Gro\u00df-Strelitz eingeliefert. Auf seiner Nummernkarte 86915 ist sein Beruf mit Student und Dreher angegeben. Am 9. April 1945 schickte ihn die SS mit einem Todesmarsch nach Theresienstadt, wo er im Mai befreit wurde. Charles Brusselairs war seit 1987 Vertreter der belgischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD. Er starb am 22. M\u00e4rz 2000.<\/p>\n<p>Von Charles Brusselairs liegen keine autobiographischen Notizen vor. Angaben nach Unterlagen des Archivs der Gedenkst\u00e4tte Buchenwald.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Leopold Br\u00fcnnler<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Leopold Br\u00fcnnler wurde am 7. April 1915 in Wien geboren und starb am 25.02.2005. Er war Arbeiter in der Lederindustrie. Bei Kriegsbeginn, am 1. September 1939, verhaftete ihn die Gestapo in Wien wegen antifaschistischer Aktivit\u00e4ten und lieferte ihn am 7. September im KZ Buchenwald ein. Seine Nummernkarte 3971 tr\u00e4gt den Stempel &#8222;Wehrunw\u00fcrdig&#8220;. W\u00e4hrend der Haftzeit war er bei der Lager-Feuerwehr besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Am 5. Mai 1945 konnte er das befreite Lager verlassen und kehrte nach Wien zur\u00fcck. Leopold Br\u00fcnnler war seit 1975 bis zu seinem Tod am Februar 2005 Vertreter der \u00f6sterreichischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n<p>Von Leopold Br\u00fcnnler liegen keine autobiographischen Notizen vor. Angaben nach Unterlagen des Archivs der Gedenkst\u00e4tte Buchenwald.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">Danuta Brzosko-M\u0119dryk <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Danuta Brzosko-M\u0119dryk wurde am 4. August 1921 in Pu\u0142tusk geboren. Bis zum Kriegsausbruch besuchte sie das K\u00f6nigin-Hedwig-Lyzeum in Warschau. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen wurden die polnischen Mittel- und Hochschulen geschlossen, und der Unterricht fand illegal in privaten Wohnungen statt.<\/p>\n<p>Im Juli 1940 wurde Danuta Brzosko-M2dryk mit sechs Sch\u00fclerinnen und der Pr\u00fcfungskommission w\u00e4hrend der illegalen Abiturpr\u00fcfung von der Gestapo festgenommen und ins Warschauer Gef\u00e4ngnis Pawiak gebracht. Dort legte sie die Pr\u00fcfungen ab. Aufgrund von vielen Interventionen wurde die Gruppe wieder entlassen. Am 15. August 1942 wurde Danuta Brzosko-M2dryk wegen Mitgliedschaft in der polnischen Untergrundorganisation, sp\u00e4ter Verband des bewaffneten Widerstandes und Heimatarmee (Armia Krajowa), festgenommen und nach sechsmonatigem Gef\u00e4ngnisaufenthalt und Verh\u00f6r durch die Gestapo nach Majdanek gebracht. Am 19. April 1944 kam sie nach Ravensbr\u00fcck und schlie\u00dflich nach Buchenwald (Au\u00dfenkommando HASAG Leipzig). Sie \u00fcberlebte den Todesmarsch und wurde am 24. April 1945 befreit.<\/p>\n<p>Nach der R\u00fcckkehr in die Heimat studierte Danuta Brzosko-M\u0119dryk ab Oktober 1946 an der stomatologischen Fakult\u00e4t und arbeitete danach als Zahn\u00e4rztin in Warschau. Sie begann ihre Erinnerungen aufzuschreiben, 1968 erschien Niebo bez ptak6w (Himmel ohne V\u00f6gel). Weitere B\u00fccher folgten. Danuta Brzosko-M\u0119dryk ist u.a. Koautorin des Spielfilmes Zagrozenie (Bedrohung) und arbeitete bei einigen Dokumentarfilmen mit. F\u00fcr die Spielberg-Stiftung nahm sie 12 Kassetten auf.<\/p>\n<p>Seit den siebziger. .Jahren ist Danuta Brzosko-M\u0119dryk in der Friedensbewegung t\u00e4tig, 1989 erhielt sie den Aachener Friedenspreis. Sie geh\u00f6rt der Hauptkommission zur Untersuchung der Naziverbrechen in Polen an. Im IKBD vertritt sie seit 1996 die polnischen und die weiblichen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald, seit 1998 ist sie Mitglied des H\u00e4ftlingsbeirats der Stiftung Gedenkst\u00e4tten Buchenwald und Mittelbau-Dora. 1996-2001 Vertreterin der weiblichen ehemaligen H\u00e4ftlinge im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Jacques Bursztyn<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Jacques Bursztyn (Burschtyn) wurde am 16. M\u00e4rz 1925 in Leipzig geboren. Er wuchs als Kind j\u00fcdischer Eltern im Leipziger Waldstra\u00dfenviertel auf und geh\u00f6rte dem J\u00fcdischen Pfadfinderbund Deutschlands (seit 1933 J\u00fcdischer Pfadfinderbund) an. Sein Vater war polnischer Staatsangeh\u00f6riger und SPD-Mitglied. \u00dcber seine T\u00e4tigkeit als Verkaufsagent f\u00fcr die Firma Ariowitsch in der UdSSR versuchte er vergeblich, ein Ausreisevisum f\u00fcr seine Familie in ein westeurop\u00e4isches Land zu bekommen.<\/p>\n<p>Jacques Bursztyn floh 1939 nach Frankreich, 1940 wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Am 10. Februar 1945 erreichte er mit einem Evakuierungstransport das KZ Buchenwald. Er wurde als Politischer und Jude unter der Nummer 125145 registriert, sein Beruf mit Schlosser angegeben. Nach der Befreiung ging Jacques Bursztyn nach Pal\u00e4stina, wohin 1939 sein Bruder Benjamin emigriert war. Sein Vater folgte 1946, die Mutter hat die Deportation nicht \u00fcberlebt. Bis zu seinem Tode im Jahr 1994 war Jacques Bursztyn Vertreter Israels im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Robert Jehoschua B\u00fcchler<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Am 1. Januar 1930 wurde Robert B\u00fcchler in der westslowakischen Stadt Topoltschany geboren und starb am 14.08.2009. Sein Vater war Prokurist bei einer gro\u00dfen Getreideexportfirma und sozialdemokratischer Stadtverordneter, seine Mutter war Bankangestellte. Er wurde traditionell j\u00fcdisch erzogen, besuchte die j\u00fcdische religi\u00f6se Volksschule und danach das staatliche Gymnasium. Im Schuljahr 1941 wurde er mit s\u00e4mtlichen j\u00fcdischen Sch\u00fclern vom Gymnasium vertrieben und ging danach in eine j\u00fcdische Oberschule.<\/p>\n<p>1942 wurden fast alle Juden aus Topoltschany, darunter 57 Familienangeh\u00f6rige Robert B\u00fcchlers, nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Er selbst, seine Eltern und seine Schwester blieben noch von der Verschleppung verschont, weil der Vater als &#8222;Wirtschaftsjude&#8220; galt. 1944 wurden auch sie nach Auschwitz gebracht. Nach der Selektion an der Rampe kam Robert B\u00fcchler in einen Kinderblock im Zigeunerlager, danach ins M\u00e4nnerlager und schlie\u00dflich in den Kinderblock 29. Er mu\u00dfte im Rollwagenkommando arbeiten, sp\u00e4ter im Kartoffelkommando. Im Oktober 1944 wurde er nach Auschwitz I (Stammlager) verlegt, und arbeitete im Kommando Tierpfleger Landwirtschaft. Mit einem Transport im offenen G\u00fcterwagen und ohne Verpflegung erreichte er am 23. Januar 1945 das KZ Buchenwald und wurde im Kinderblock 66 im Kleinen Lager untergebracht. Am 10. April 1945 trieb ihn die SS mit einem Todesmarsch aus dem Lager. Bei Eisenberg gelang ihm am 13. April die Flucht.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung wurde Robert B\u00fcchler zun\u00e4chst im amerikanischen Spital in Jena \u00e4rztlich behandelt und anschlie\u00dfend in einer ehemaligen SS-Kaserne in Buchenwald gepflegt. Nach kurzem Aufenthalt in Prag kehrte er in seine Heimatstadt Topoltschany zur\u00fcck. Von seiner Familie hatten nur eine Tante und ein Onkel mit ihren Familien \u00fcberlebt. Bei ihnen blieb er und besuchte die Oberrealschule. 1949 wanderte Robert B\u00fcchler nach Israel aus und gr\u00fcndete mit Jugendlichen aus der Tschechoslowakei einen Kibbuz. Dort lebt er mit seiner Familie noch heute. Er war seit 1995 Mitglied des H\u00e4ftlingsbeirats der Stiftung Gedenkst\u00e4tten Buchenwald und Mittelbau-Dora und Vertreter Israels im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Antonio Cano<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Antonio Cano wurde am 15. August 1917 in Barcelona (Spanien) geboren. Am 19. Januar 1944 wurde er als politischer H\u00e4ftling in das KZ Buchenwald eingeliefert und erhielt die Nummer 40875. Sein Beruf wurde mit Zimmermann angegeben,<\/p>\n<p>Antonio Cano war 1984-1994 Vertreter der spanischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n<p>Von Antonio Cano liegen noch keine autobiographischen Notizen und auch keine Fotografie vor. Angaben nach Unterlagen des Archivs der Gedenkst\u00e4tte Buchenwald.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Emil Carlebach<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_469\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/EmilCarlebach_WilliBohn_11.1954KPDVerbotsverfahren.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-469\" class=\"size-medium wp-image-469\" src=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/EmilCarlebach_WilliBohn_11.1954KPDVerbotsverfahren-300x233.jpg\" alt=\"Emil Carlebach und Willi Bohn beim KPD-Verbotsverfahren in der BRD (November 1954) \" width=\"300\" height=\"233\" srcset=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/EmilCarlebach_WilliBohn_11.1954KPDVerbotsverfahren-300x233.jpg 300w, http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/EmilCarlebach_WilliBohn_11.1954KPDVerbotsverfahren.jpg 616w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-469\" class=\"wp-caption-text\">Emil Carlebach und Willi Bohn beim KPD-Verbotsverfahren in der BRD (November 1954)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Emil Carlebach wurde am 10. Juli 1914 in einer j\u00fcdischen Familie in Frankfurt am Main geboren.<br \/>\nFr\u00fch distanzierte er sich von seinem b\u00fcrgerlich gesinnten Elternhaus, &#8211; sein Vater war Soldat w\u00e4hrend des 1. Weltkrieges, seine Mutter meldete sich freiwillig als Krankenschwester &#8211;\u00a0 und trat 1930 dem Sozialistischen Sch\u00fclerbund, im folgenden Jahr dem Kommunistischen Jugendverband bei und 1932 der KPD bei. Nach seinem Abitur begann auf Dr\u00e4ngen seines Vaters eine kaufm\u00e4nnische Lehre.<\/p>\n<p>Im Mai 1933 wurde Emil beim Verteilen von Flugbl\u00e4ttern erstmals\u00a0 verhaftet und im Januar des darauffolgenden Jahres wegen der Herstellung und Verbreitung antifaschistischer Zeitungen zu drei Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt.<br \/>\nNach der regul\u00e4ren Haft in verschiedenen Gef\u00e4ngnissen wurde er 1937 in das Konzentrationslager Dachau verschleppt, 1938 in das Konzentrationslager Buchenwald.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch unter den Bedingungen des Lagers setzte er den Widerstand fort und war Teil der internationalen illegalen Widerstandsorganisation in Buchenwald.<br \/>\nEr war Block\u00e4ltester der \u201eJudenbaracke\u201c (22).<\/p>\n<p>Im Mai 1945 kehrte Emil Carlebach nach Frankfurt zur\u00fcck und wurde im August Mitbegr\u00fcnder und Herausgeber der Frankfurter Rundschau.<br \/>\nAuf Weisung der US-Beh\u00f6rden wurde er jedoch bereits 1947 wieder aus der Leitung entfernt.<br \/>\nNach dem Verbot der KPD 1956 lebte er mehr als zehn Jahre in der DDR um der Verfolgung und drohenden neuen Inhaftierung in der BRD zu entgehen.<br \/>\nErst 1969 kehrte er nach Frankfurt am Main zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Emil Carlebach blieb mit der Erfahrung von elf Jahren faschistischer Haft \u00fcberzeugter und aktiver Antifaschist, widmete sich der publizistischen T\u00e4tigkeit zu Geschichte und Politik und nahm zahlreiche Funktionen wahr: 1946 Abgeordneter der KPD im hessischen Landtag, 1948 in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt a. M., Mitarbeit an der ersten hessischen Landesverfassung nach dem Ende des Nationalsozialismus, Mitbegr\u00fcnder der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), Redakteur der Wochenzeitung die tat, Delegierter der IG Druck und Papier.<\/p>\n<p>Er ver\u00f6ffentlichte 8 Buchtitel, war bis 1999 Vorsitzender des H\u00e4ftlingsbeirats der Gedenkst\u00e4tte Buchenwald und 1992-2000 erster stellvertretender Pr\u00e4sident des IKBD.<\/p>\n<p>Emil Carlebach verstarb am 9. April 2001 in Frankfurt am Main.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Ervin Cser\u00e9pfalvi<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\tErvin Cser\u00e9pfalvi wurde 1928 in Budapest geboren. Die Vorfahren seines Vaters waren Kaufleute, der Vater seiner Mutter war Rabbiner. Als Sch\u00fcler des J\u00fcdischen Gymnasiums wurde er 1944 verhaftet und ins KZ Buchenwald deportiert.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung kehrte Ervin Cser\u00e9pfalvi<br \/>\nnach Budapest zur\u00fcck, machte das Abitur und studierte Elektromechanik an der Technischen Universit\u00e4t. Aus finanziellen Gr\u00fcnden mu\u00dfte er das Studium abbrechen, er nahm eine Arbeit bei der Firma ORION an. Dort reparierte er Radios, sp\u00e4ter Fernsehapparate. 1964\/65 arbeitete er als Vertreter des ungarischen Au\u00dfenhandelsunternehmens ELEKTROIMPEX in Holland, er \u00fcbergab die aus Ungarn exportierten Apparate an holl\u00e4ndischen Firmen. Ende 1988 ging er in Rente, um sein Einkommen zu verbessern, arbeitet er als Taxi-Unternehmer. Ervin Cser\u00e9pfalvi geh\u00f6rt keiner politischen Partei an. Er ist Mitglied des Verbandes der Ungarischen Widerstandsk\u00e4mpfer und Antifaschisten \u2014 Komitee der Verfolgten des Naziregimes.<\/p>\n<p>Nach dem Tod von L\u00e1szl\u00f3 Kro\u00f3 wurde er als Vertreter der Gruppe ungarischer Buchenwald H\u00e4ftlinge im IKBD gew\u00e4hlt.\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Wac\u0142aw Czarnecki <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Wac\u0142aw Czarnecki wurde am 2. August in Warschau (Polen) geboren. Dezember 1942 Verhaftung. KZ Majdanek, April 1943 KZ Buchenwald. September 1944 Kommando Arbeits-statistik. Kommunistischer Lagerwiderstand. 1947 Direktor des B\u00fcros der FIAPP. Seit 1963 polnischer Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Konstantin Diathenko <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Konstantin Diathenko war kurze Zeit Vertreter Wei\u00dfru\u00dflands im IKBD. Er starb im November 2000. Von Konstantin Diathenko liegen keine biographischen Angaben vor.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Guy Ducolon<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\nGuy Ducolone wurde am 14. M\u00e4rz 1920 in Monsempron Libos (Frankreich) geboren und starb am 25.08.2008 in Paris. Er arbeitete in einem Betrieb f\u00fcr Pr\u00e4zisionsinstrumente. Im Juni 1940 wurde er zur Armee eingezogen, geriet in Gefangenschaft und floh. Als er nach Paris zur\u00fcckgekehrt war, beteiligte er sich in den Reihen der Jeunesse communiste und des Front National de Lutte pour la Libration de la France an der franz\u00f6sischen Widerstandsbewegung.<\/p>\n<p>Am 1. Mai 1942 wurde Guy Ducolone verhaftet und war in Fresnes, Melun und Charlons sur Marne inhaftiert. Von Compi4ne kam er am 14. Mai 1944 mit einem Transport nach Buchenwald und erhielt die H\u00e4ftlingsnummer 51018: Er arbeitete in den Gustloffwerken und war einer der Hauptverantwortlichen f\u00fcr die heimliche Sabotage in Halle 8. Als Mitglied der Brigade fran9aise d&#8217;action liberatrice nahm er am 11. April 1945 an der Befreiung des Lagers teil. 1953 wurde Guy Ducolond zum Conseiller general des Departements Seine gew\u00e4hlt und behielt dieses Amt bis 1988. Von 1962-1988 war er Abgeordneter der Nationalversammlung, von 1981-1986 deren Vizepr\u00e4sident. In dieser Zeit stand er einer Gruppe von Abgeordneten vor, die sich aus ehemaligen Deportierten und Widerstandsk\u00e4mpfern zusammensetzte. Guy Ducolond ist Tr\u00e4ger der Legion d&#8217;Honneur, der Medaille militaire, der Medaille de la Rdsistance und des Croix de la guerre. Seit ihrer Gr\u00fcndung geh\u00f6rt er der Association franaaise Buchenwald Dora et Kommandos an &#8211; 1991 wurde ihm die Pr\u00e4sidentschaft, sp\u00e4ter die Ehrenpr\u00e4sidentschaft \u00fcbertragen. 1996-2008 war er Vertreter der franz\u00f6sischen ehemaligen H\u00e4ftlinge im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Pierre Durand<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Pierre Durand wurde am 30. August 1923 in Mulhouse geboren und starb 2002. Nach Abschlu\u00df des Gymnasiums bereitete er sich an der Pariser Sorbonne mit Seminaren zur Geschichte, Philosophie und Alten Sprachen auf die Aufnahmepr\u00fcfung an der Ecole Normale Sup6rieure vor. Als die Deutschen Frankreich besetzten, schlo\u00df er sich der Resistance an, zun\u00e4chst in Paris, ab Ende 1942 in der Francs-tireurs et partisans fran\u00e7ais (FTPF), der gr\u00f6\u00dften milit\u00e4rischen Widerstandsorganisation Frankreichs. Dort \u00fcbernahm er 1943 die Verantwortung f\u00fcr die sieben ostfranz\u00f6sischen Departements.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 10. Januar 1944 wurde Pierre Durand in Besan9on bei einer Razzia von der Feldgendarmerie verhaftet und nach Verh\u00f6ren und Folter in das Lager Compiegne gebracht. Im Mai 1944 kam er als &#8222;Politischer&#8220; ins KZ Buchenwald.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier kn\u00fcpfte er Kontakte zur illegalen kommunistischen Untergrundorganisation der Franzosen und dem Comit6 des Int6r8ts Fran9ais (CIF; Komitee zur Verteidigung der franz\u00f6sischen Interessen), wurde einer der engsten Mitarbeiter von Marcel Paul und Oberst Manhes. Auf der Trauerfeier der H\u00e4ftlinge f\u00fcr ihre verstorbenen Kameraden verlas Pierre Durand am 19. April 1945 den Schwur der Buchenwaldh\u00e4ftlinge in Franz\u00f6sisch.<\/p>\n<p>Nach seiner R\u00fcckkehr nach Frankreich arbeitete Pierre Durand als stellvertretender Chefredakteur und Chefreporter f\u00fcr die kommunistische Parteizeitung <em>L&#8217;Humanite. <\/em>Er berichtete vor allem \u00fcber sowjetische Politik sowie \u00fcber die DDR und Westdeutschland, wo er seit 1950 als Auslandskorrespondent eingesetzt war. Pierre Durand promovierte in den F\u00e4chern Rechts-, Politik- und Sozialwissenschaften. Seit Mitte der sechziger Jahre schrieb er zahlreiche Sachb\u00fccher: \u00fcber franz\u00f6sische und russische Zeitgeschichte, \u00fcber Karl Marx, die R\u00e9sistance, die franz\u00f6sischen H\u00e4ftlinge in Buchenwald sowie \u00fcber Ilse Koch, <em>Die Bestie von Buchenwald. <\/em>Pierre Durand erhielt mehrere milit\u00e4rische Orden und war Kommandeur der Ehrenlegion. Von 1982 bis 2001 war er Pr\u00e4sident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos und bis zu seinem Tod am 6. Mai 2002 in Paris dessen Ehrenpr\u00e4sident.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Maurice Eyben<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Maurice Guillaume Joseph Michel Eyben wurde am 22. August 1922 in Liege geboren und starb 2004. Sein Vater, der als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teilgenommen hatte, lehnte sich 1940 gegen die deutsche Besetzung auf. Er lieferte Informationen an das zweite franz\u00f6sische B\u00fcro, beteiligte sich am Service Baever Batton und arbeitete bei der geheimen Zeitung La Vgritd mit. Am 13. April 1942 wurde er in Li\u00e8ge von der Geheimen Feldpolizei festgenommen. Er starb am 15. April 1944 im Zuchthaus von Unterma\u00dffeld (Th\u00fcringen).<\/p>\n<p>Maurice Eyben fuhr im Mai 1940 mit dem Fahrrad nach Frankreich und schlo\u00df sich dem Centre de Recrutement de l&#8217;Arm6e Belge in Marseille an. Nach der franz\u00f6sischen Kapitulation versuchte er vergeblich nach Nordafrika zu gelangen und kehrte im August nach Belgien zur\u00fcck. Er arbeitete beim Service Sero mit und koordinierte die Ausk\u00fcnfte, die \u00fcber den Eisenbahnverkehr in Li\u00e8ge ankamen. Um zu verhindern, da\u00df Widerstandsk\u00e4mpfer gefa\u00dft werden, f\u00e4lschte er Listen, in der die Bev\u00f6lkerung registriert war.<\/p>\n<p>Am 20. April 1944 wurde Maurice Eyben in Li\u00e8ge von der GFP wegen Spionageverdacht festgenommen und in der Zitadelle inhaftiert. Nach mehrmaligen Verh\u00f6ren und Aufenthalten in den Gef\u00e4ngnissen von Anvers, St. Gilles und K\u00f6ln kam er in das Zuchthaus Waldheim in Sachsen und am 5. M\u00e4rz 1945 von dort \u00fcber Leipzig ins KZ Buchenwald. Er erhielt die H\u00e4ftlingsnummer 136431 und sollte im Au\u00dfenlager S III Ohrdruf eingesetzt werden. Dazu kam es nicht mehr. Er war total abgemagert und litt an einer Lungenentz\u00fcndung, auch die Wochen nach der Befreiung mu\u00dfte er im Krankenhaus verbringen. Im Mai 1945 kehrte Maurice Eyben in einem Milit\u00e4rlastwagen nach Li\u00e8ge zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen: Adjudant Agent de Renseignement et d&#8217;Action, Zertifikat des Service Field Marshal B.L. Montgomery, Medallie des belgischen und franz\u00f6sischen Widerstands, Medaille der Kriegsfreiwilligen, Kriegsehrenkreuz, Ehrenkreuz der politischen Gefangenen, Offizier des l&#8217;Ordre de L6opold II, Offizier des l&#8217;Ordre de la Couronne. Maurice Eyben vertrat bis zu seinem Tod am 1. August 2004 die belgischen ehemaligen H\u00e4ftlinge im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Erich Fein<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 25. Juni 1909 in Wien (\u00d6sterreich). Goldschmiedgehilfe. KJV\u00d6, Funktion\u00e4r. KP\u00d6. 13. M\u00e4rz 1938 Verhaftung. z. April 1938 KZ Dachau, \u00bbSchutzhaft-Jude\u00ab. 23. September 1938 KZ Buchenwald. Nach 1945 Sekret\u00e4r des \u00f6sterreichischen KZ-Verbandes. Langj\u00e4hriger Vizepr\u00e4sident des D\u00d6W. Seit 1963 \u00f6sterreichischer Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Myquerem Fuga<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Myquerem Fuga<br \/>\nMyquerem Fuga wurde am 11. September 1921 in einem Ort bei Berat geboren. Im April 1939 beteiligte er sich an einer Manifestation gegen die Okkupation durch die italienischen Faschisten, seit 1941 nahm er aktiv am Widerstandkampf des albanischen Volkes teil, organisierte und leitete den Widerstand im Distrikt Berat. 1943 unterst\u00fctzte er die Partisanengruppe seines Distrikt und wurde politischer Kommissar der 7. Partisanen-Brigade. Er k\u00e4mpfte f\u00fcr die Freiheit Albaniens und in der Nationalen Front in Montenegro und S\u00fcdbosnien. Im. Mai 1945 wurde er f\u00fcr seine Verdienste zum Chef der Sektion Politik in der 8. Partisanen-Division ernennt.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung \u00fcbte Myquerem Fuga T\u00e4tigkeiten in Wirtschaft und Politik aus. 1946-1953 war er Vizepr\u00e4sident der Plankommission, danach Pr\u00e4sident der Handelsvereinigung, Direktor des Wirtschaftsinstituts beim Ministerrat, Minister f\u00fcr Leichtindustrie und Ern\u00e4hrung sowie&#8216; Mitglied des Pr\u00e4sidiums des albanischen Parlaments. Er verfa\u00dfte Lehrb\u00fccher, Artikel und Referate zur \u00d6konomie und Politik und erhielt zahlreiche Orden und Medaillen.<\/p>\n<p>Nach seiner Pensionierung war Myquerem Fuga von 1984-1991 Generalsekret\u00e4r der Organisation der Veteranen des antifaschistischen Widerstandskampfes des albanischen Volkes, seit 1992 deren Vizepr\u00e4sident. Myquerem Fuga war Mitglied des F.I.R. und seit 2001 bis zu seinem Tod am 25. April 2003 albanischer Vizepr\u00e4sident im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Francisco Garcia-Badillo<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 9. M\u00e4rz 1904\u00a0 in Bilbao (Spanien). 6. August 1944 KZ Buchenwald. 1969-1983 spanischer Vertreter im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Henry Glineur<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 13. M\u00e4rz 1899 in Roux (Belgien). Bergarbeiterfamilie. Bergmann. Mit-begr\u00fcnder der ersten kommunistischen Zelle in Charleroi. KPB. Widerstand gegen die deutsche Besatzung. 8. August 1942 Verhaftung, KZ Buchenwald. ILK. Repatriierung. Bis 1954 Belgischer Senat, Sekret\u00e4r der wallonischen Parlamentariergruppe. 1947-195o B\u00fcrgermeister von Roux. 1963 Mitbegr\u00fcnder der maoistischen KPB. 1952-1978 belgischer Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Jacques Grippa<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\nGeboren am 3o. M\u00e4rz 1913\u00a0 in Grivegnee (Belgien). Parteif\u00fchrung der KPB in Br\u00fcssel. Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Seit Juli 1943 Chef des nationalen Generalstabs der bewaffneten Partisanen. 9. Juli 1943 Verhaftung. Fort Breendonk, 8. Mai 1944 KZ Buchenwald. Kommunistischer Widerstand. 1963 Ausschluss aus der KPB. Mitbegr\u00fcnder der maoistischen KPB, bis 1967 Vorsitzender.\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Paul Gr\u00fcnewald<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 15. Januar 1912 in Frankfurt a. M. (Deutschland). Kaufm\u00e4nnische Lehre. ZdA, Leiter der Jugendgruppe. 193o SPD, SAP, KPD. 1934 Verhaftung. Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft. 1938 KZ Buchenwald. Arztschreiber. Nach 1945 Mitbegr\u00fcnder und Vorsitzender der VVN Hessen. Betriebsrat. Seit 1988 in der Leitung der LG Buchenwald-Dora. Seit 1957 westdeutscher Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Louis Heracle<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 15. Februar 1908 in Paris (Frankreich). Widerstand gegen die deutsche Besatzung, Front Nationale. 22. Juli 1942 Verhaftung. 14. Mai 1944 KZ Buchenwald. BFAL. Nach der Repatriierung FNDIRP. AFBDK, Schatzmeister. 1964-1983 Schatzmeister des IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Kvetoslav Innemann<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 29. Juni 1910 in Lom u Mostu (Tschechien). KPC. 1938 KZ Dachau. 1939 KZ Buchenwald. Kommandos H\u00e4ftlingsbibliothek, Arbeitsstatistik. 1LK. Nach 1945 ZK der KPC. Verlagsdirektor. Seit 1963 tschechischer Vertreter im 113K\/1K BD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Jan Izydorczyk<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 8. Juni 1909 in Kleinkenbach (?) (Polen). PPA. 1943 KZ Auschwitz. 1944 KZ Buchenwald. ILK. 1948-1964 ZK der PVAP. Abgeordneter des Sejm. Erster Botschafter Polens in der DDR. Seit 1963 polnischer Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Nikolaj Jung<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 9. August 1917\u00a0 in Sofino (Russland). Vater Schweizer, Mutter Russin. Lehrer. KPdSU. Rote Armee, Zugf\u00fchrer in der Festung Brest, Politoffizier einer Artillerie-Einheit. 5. Oktober 1941 Verwundung, deutsche Kriegsgefangenschaft. Ende Oktober 1941 Kriegsgefangenenlager Zeithain. Fr\u00fchjahr 1942 Zwangsarbeit beim Steinkohleabbau in Belgien. 17. September 1943 KZ Buchenwald. ILK. Juli 1945 Repatriierung. Lehrer. It. M\u00e4rz 1949 Verhaftung durch den NKWD. SKWW. 1970-1981 sowjetischer Vertreter im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Karl Dirnitrov Kandulkov<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Karl Dimitrov Kandulkov wurde am 16. Juni 1920 in Sevlievo (Bulgarien) als Sohn eines Schneiders geboren. Seit 1939 besuchte er die Technische Mittelschule in Sofia, arbeitete als Techniker und studierte seit 1942 Architektur an der Technischen Hochschule Dresden. Dort gr\u00fcndete er 1943 eine illegale Studentengruppe. Mit 19 weiteren Kommilitonen wurde er am 16. November 1944 verhaftet und in das Polizeigef\u00e4ngnis Radeberg eingeliefert, von dort kam er Ende Februar 1945 als politischer H\u00e4ftling ins KZ Buchenwald. Er erhielt die H\u00e4ftlingsnummer 136167, wurde zun\u00e4chst im Kleinen Lager, Block 58, danach im Hauptlager, Block 45, untergebracht; Arbeit im Steinbruchkommando. Nach der Befreiung setzte er sein Studium an der Technischen Hochschule Dresden fort und kehrte nach dem Diplom (1946) nach Bulgarien zur\u00fcck. Dort war er als Architekt t\u00e4tig. Karl Dimitrov Kandulkov vertrat bis 1995 die bulgarischen ehemaligen H\u00e4ftlinge im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Edward Kierski (Kiwala)<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Edward Benedykt Kierski (Kiwala) wurde 1924 in Lemberg (Lw6w) geboren und starb am 14.11.2008.<\/p>\n<p>1941 schlo\u00df er sich der Polnische Untergrundarmee an und wurde im Juni 1943 von der Gestapo verhaftet. Aus Auschwitz-Birkenau \u00fcberstellte ihn die SS ins KZ Buchenwald, wo er am 23. Oktober 1943 mit den Berufsangaben Schlosser und Musiker registriert wurde. Er mu\u00dfte im Gustloffwerk II arbeiten und Steuerinstrumente f\u00fcr die V1 und V2 herstellen. Dort beteiligte er sich an Sabotageakten. Er war auch von den medizinischen Experimenten, die die SS im KZ Buchenwald durchf\u00fchrte, betroffen.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung durch die Amerikaner im April 1945 kehrte Edward Kierski nach Polen zur\u00fcck und studierte in Warszawa \u00d6konomie. Danach arbeitete er in der Internationalen Organisation f\u00fcr Standardisierung. Er bef\u00f6rderte die Lionsbewegung in Polen und ist Pr\u00e4sident des ersten Lionsclubs Warszawa-Centrum.<\/p>\n<p>Edward Kierski wurde mit dem Orden der Polnischen Untergrundarmee, dem Offiziersorden des polnischen Widerstands und der Auswitzmedaille ausgezeichnet. Seit 1996 war er Vertreter der polnischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Gerhard Kirchgatter<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 19. M\u00e4rz 1909 in Berlin (Deutschland). Vater Stadtinspektor. Volks-und Fachschule. Maschinenschlosser. Christliche Pfadfinder. 1928 DMV. 193o KPD, Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins. Widerstand, Mitarbeiter des technischen Apparats der Roten Hilfe. 28. Juli 1936 Verhaftung. 11. Februar 1937 Verurteilung zu zwei Jahren Zuchthaus. Zuchthaus Brandenburg-G\u00f6rden. September 1938 KZ Buchenwald. Arbeitskommandos Schlosserei, Geldverwaltung. Nach 1945 Sekret\u00e4r im Generalsekretariat der VVN. Seit 15. August 1947 Sekret\u00e4r des BWK. G\u00fctekontrolleur im VEB Transformatorenwerk Berlin-Obersch\u00f6neweide.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 L\u00e1szl\u00f3 Kro\u00f3<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>L\u00e1szl\u00f3 Kro\u00f3 wurde am 7. Juli 1921 in Homonna (heute Slowakei) geboren und wuchs in Ungvar (Usgorod), einer kleinen Stadt in den Karpaten, auf. W\u00e4hrend der Wirtschaftskrise 1929-1933 geriet die Familie in Armut.<br \/>\nAls Gymnasiast schlo\u00df sich L\u00e1szl\u00f3 Kro\u00f3 den K\u00e4mpfern gegen Ungerechtigkeit, Armut und das totalit\u00e4re Regime an. Mit 19 Jahren, kurz nach seiner Matura, wurde er wegen der Teilnahme im Kampf f\u00fcr die demokratische Entwicklung in den Karpaten verhaftet und war f\u00fcnf Jahren in verschiedenen Straflagern inhaftiert. Nach der Besetzung Ungarns kam er am 19. M\u00e4rz 1944 frei, wurde aber bald wieder festgenommen und nach Buchenwald verschleppt. Am 24. Mai 1944 kam er mit einem Transport im KZ Buchenwald an und wurde in die Gruppe der politischen Widerstandsk\u00e4mpfer aufgenommen. Er arbeitete im Baukommando-I. Dar\u00fcber hinaus k\u00fcmmerte er sich um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Buchenwald.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung im April 1945 kehrte L\u00e1szl\u00f3 Kro\u00f3 nach Ungarn zur\u00fcck. Von 1945 bis 1975 lebte und arbeitete er wieder in Ungvar als Journalist und Schriftsteller. Mehrere seiner B\u00fccher erschienen in ungarischer und russischer Sprache, unter anderem die Autobiographie Unter den Karpaten und der Roman Buchenwald, meine Wiege und mein Grab. Seit 1975 lebte er in Budapest. L\u00e1szl\u00f3 Kro\u00f3 war bis zu seinem Tode am 15. Mai 1998 Vertreter der ungarische ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Kurt K\u00f6hler <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 11. Mai 1911 in Chemnitz (Deutschland). Schriftsetzer. 1925 SAJ. 1928 KJVD. 1929 RFB. 1930 KPD. Nach 1933 Schutzhaft, Verurteilung. Zuchthaus Zwickau. KZ Sachsenburg. 1938 KZ Buchenwald, Arbeitskommando H\u00e4ftlingskrankenbau. Kommunistischer Widerstand. 1945 Deutsche Volkspolizei. 1949 Ministerium des Innern der DDR, mitverantwortlich f\u00fcr Strafvollzug. 1957 MfS, Oberst, Bezirksverwaltung Erfurt, Leiter der Abteilung XV (HVA). Mitglied der Zentralleitung des KdAW. Vorsitzender der LAG Buchenwald. Seit 1975 DDR-Vertreter im IKBD..<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Harry Kuhn <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 4. Juli 1900 in Leipzig (Deutschland). Schneiderfamilie. Schneider. 1915 SAJ, Schneidergewerkschaft. 1918 Mitbegr\u00fcnder FSJ. 1921 KJVD, Mitglied des ZK. 1923 KPD. 1927-1933 Redakteur von Parteizeitungen, zeitweise Arbeitslosigkeit. Juni 1933 Verhaftung, Zuchthaus. 1936-1939 Widerstand in Leipzig. Verhaftung der gesamten Familie. Mit Vater und Bruder KZ Buchenwald. 1939 konspirative KPD-Leitung, 1943 mit Walter Bartel und Ernst Busse. Leiter des Abwehrapparates. ILK. 1945 Bezirksleiter der KPD in Leipzig. 1945-1948 f\u00fchrende Positionen in der Zentralverwaltung Arbeit und Sozialf\u00fcrsorge der SBZ. 1948\/49 Parteihochschule der SED. Generalsekret\u00e4r der VVN. 1951 Verlust aller Leitungsfunktionen. 1951-1953 Redakteur in der Sozialversicherung. 1954-1962 Zentralvorstand der Gewerkschaft Wissenschaft, Sekret\u00e4r f\u00fcr nationale und internationale Arbeit. 1962-1971 MfAA, Cheflektor des Bulletins Au\u00dfenpolitische Korrespondenz. 1957 Vaterl\u00e4ndischer Verdienstorden, 1970 Karl-Marx-Orden. Seit 1963 DDR-Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Milivoj Lalin<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Milivoj Lalin wurde am 30. Januar 1925 in Kotor (Kroatien) geboren und starb 2012. Als Gymnasiast war er im SKOJ (Bund der kommunistischen Jugend Jugoslawiens) organisiert und nahm an Demonstrationen der Mittelschuljugend gegen die Ausstellung der Zeugnisse in italienischer Sprache teil.<\/p>\n<p>Am 16. Juni 1942 verhafteten ihn die Italiener wegen illegaler Widerstandsarbeit und verurteilten ihn zu langj\u00e4hriger Haft, die er bis September 1943 in verschiedenen italienischen Gef\u00e4ngnissen (Capo d&#8217;Istria, Trieste und Perugia) absa\u00df. Im Oktober 1943 wurde er \u00fcber Dachau ins KZ Buchenwald deportiert. Er war Mitglied des Lagerjugendkomitees (jugoslawisches Komitee) und geh\u00f6rte der illegalen Widerstandsgruppe an. Nach der Bombardierung Buchenwalds wurde er am 12. September 1944 in das Au\u00dfenlager Halberstadt geschickt. Dort blieb er bis zur Evakuierung am 8. April 1945.<\/p>\n<p>Im befreiten KZ Buchenwald arbeitete Milivoj Lalin mit Rudi Supek an der Ausgabe der jugoslawischen Zeitung Unsere Stimme. Er kehrte im August 1945 nach Split zur\u00fcck und studierte an der P\u00e4dagogischen Hochschule. Nach dem Milit\u00e4rdienst war er als Berichterstatter der Staatsagentur TANJUG t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Seit 1952 arbeitete er als Lehrer und von 1959-1991 als Schulleiter sowie in der politischen und gesellschaftlichen Bildung. Er war Gewerkschaftsf\u00fchrer in Split, Kroatien und im Bundesausschu\u00df Jugoslawiens, Abgesandter im Parlament der Sozialistischer Republik Kroatien. 1983 gr\u00fcndete er die Gesellschaft der jugoslawisch-franz\u00f6sischen Freundschaft und war deren Vorsitzender. Im Jahr 1965 stellte er die kulturelle und See-Schiffahrtsverbindung zwischen Split (Kroatien) und Pescara (Italien) her, gr\u00fcndete und redigierte mehrere Zeitschriften, verfa\u00dfte Beitr\u00e4ge und arbeitete an mehreren B\u00fcchern mit, darunter Buchenwald &#8211; Zbornik (Sammelband, Ausgabe Ljubljana, 1983), Otpor u zicama (Widerstand im Drahtzaun), Istina o Buchenwaldu (Wahrheit \u00fcber Buchenwald, Ausgabe Zagreb 1978) und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.<\/p>\n<p>Er vertrat seit 1967 die Vereinigung der H\u00e4ftlinge von Buchenwald in allen Republiken des fr\u00fcheren Jugoslawiens und war Vizepr\u00e4sident des IKBD f\u00fcr Jugoslawien, seit 1992 vertrat er Kroatien.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Andre Leroy<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 16. Januar 1913 in Montreuil-sous-Bois (Frankreich). 1938 Nationalsekret\u00e4r der JC. Widerstand gegen die deutsche Besatzung. 12.. Mai 1942 Verhaftung. Mehrere Haftanstalten. 14. Mai 1944 KZ Buchenwald. BFAL, Leiter mit Marcel Paul und Jean Lloubes. 1946-1948 Generalsekret\u00e4r der UJRF. ZK der KPF. FNDIRP, Gr\u00fcndungsmitglied und leitende Funktionen. 1951-1962 Generalsekret\u00e4r der FIR. Direktion der UFAC. Pr\u00e4sident der Amicale francaise Buchenwald Dora er Kommandos. U.a. Kriegskreuz 1939-1945, Ritter der Ehrenlegion. Seit 1957 franz\u00f6sischer Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Jean Lloubes<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 25. August 1909 in Morbihan (Frankreich). 1933 KPF. November 1940 Inhaftierung. 8. Juli 1941 Flucht. Widerstand gegen die deutsche Besatzung, Regionalchef der Front National f\u00fcr Nordparis, M\u00e4rz 1942 Stellvertreter Jean Laffittes. Leiter von KPF-Organisation und Widerstand in der Region Ile-de-France. 14. Mai 1942 Verhaftung. Mehrere Haftanstalten. April 1944 Compiegne, 12. Mai 1944 KZ Buchenwald. Leitende Funktionen in CIF und BFAL. Seit 1945 Generalsekret\u00e4r der AFBDK. Seit 1973 franz\u00f6sischer Vertreter im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Reinhold Lochmann<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Reinhold Lochmann wurde am 5. Februar 1914 als zweites Kind des T\u00f6pfers Bruno Lochmann in Dresden geboren und starb am 26.07.2008 und starb 2008. Sein Vater war schon in den zwanziger Jahren Funktion\u00e4r der USPD und der KPD. Als er 1923\/24 verhaftet wurde, schickte die Internationale Arbeiterhilfe den Jungen f\u00fcr ein Vierteljahr zu Pflegeeltern in die Schweiz. Dort lernte er das Leben in einer kommunistischen Kindergruppe kennen. 1924 trat er in Deutschland einer solchen Gruppe bei, die von Karl Barthel, den er sp\u00e4ter im KZ Buchenwald wieder treffen sollte, geleitet wurde. Danach wurde er Mitglied im kommunistischen Jugendverband. 1928 begann er eine Lehre als Mechaniker und war Mitglied im Arbeiter-Radio-Bund. Als Neunzehnj\u00e4hriger wurde Reinhold Lochmann im April 1933 zum ersten Mal verhaftet, in einer SA-Kaserne misshandelt und danach in das Schutzhaftlager Hohnstein \u00fcberf\u00fchrt. Nach seiner Entlassung im Dezember 1933 setzte er seine illegale T\u00e4tigkeit fort, wurde im Februar 1935 durch die Gestapo festgenommen und wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 3 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt. Nach Ablauf der Strafzeit im Zuchthaus Zwickau und im Emslandlager \u00fcberstellte ihn die Gestapo am 28. Juli 1938 in das KZ Buchenwald. Er kam ins Elektrikerkommando und ab 1939 in die Radiowerkstatt, wo er im Auftrag der Widerstandsorganisation Nachrichten deutschsprachiger Sender abh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Am 15. Mai 1945 verlie\u00df Reinhold Lochmann das befreite KZ. Bis 1946 war er B\u00fcrgermeister in Waldheim, 1947-1949 Lehrer an einer Kreisparteischule. Seit 1947 war er Mitglied der VVN und am Aufbau der nationalen Lagergemeinschaft beteiligt. 1961 zog er nach Berlin um, wurde dort in die Leitungsarbeit der Lagerarbeitsgemeinschaft einbezogen. Seit den siebziger Jahren berichtete er h\u00e4ufig in Schulen und Organisationen \u00fcber den antifaschistischen Kampf w\u00e4hrend der NS-Zeit und im Lager. Er setzte sich f\u00fcr den Aufbau der Gedenkst\u00e4tte Buchenwald ein, machte F\u00fchrungen und sprach bei Lehrerkursen.<\/p>\n<p>Von 1989-1995 war Reinhold Lochmann Vorsitzender der LAG f\u00fcr das Gebiet der DDR. Seit 1979 nahm er an den Tagungen des IKBD teil und wurde Mitte der neunziger Jahre Vizepr\u00e4sident. Seit 1986 DDR- bzw. deutscher Vertreter im IKBD.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Georgi Karl Loik<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Georgi Karl Loik wurde am 17. November 1919 in Aleschki, Gouvernement Tauria (Ru\u00dfland), geboren und starb am 22.02.2009. Er besuchte das russische Humanistische Gymnasium in Tallin, das er 1937 beendete. 1936 nahm er an der XI. Olympiade in Berlin (Olympia-Ausweis No. 03714) als Vertreter der Jugend Estlands teil. Von 1937-1939 studierte er am Polytechnischen Institut der russischen&#8216; Akademie in Estland, einer Filiale der Prager Polytechnischen Universit\u00e4t, und trat dann in den Dienst der Estnischer Armee, Stab der 4. Division, Abteilung Topographie. Im Oktober 1940 wurden Estnische Armee und Rote Armee vereinigt. Im Juli 1941 wurde Georgi Loik verwundet und gefangengenommen. Als Kriegsgefangener schlo\u00df er sich der Widerstandsbewegung an und war bis Oktober 1941 Konsultant beim Leiter der Ostrower Widerstandsgruppe. Im Dezember 1942 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.<\/p>\n<p>Am 27. Februar 1943 wurde Georgi Loik in Haapsalu verhaftet und von der Politischen Polizei Estlands zu 5 Jahren KZ-Haft verurteilt. Grund: Politischer Gegner, T\u00e4tigkeit gegen das deutsche Okkupations-Regime. Nach der Haft in den KZ Haapsalu, Tallinn (Reval) und Stutthof kam er ins KZ Buchenwald, Block 38, anschlie\u00dfend nach Mittelbau-Dora (H\u00e4ftlingsnummer 56101) und von dort nach Neuengamme, Au\u00dfenlager Hohwacht. Am 5. Mai 1945 wurde er in Kiel befreit.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung war Georgi Loik Repr\u00e4sentant der Milit\u00e4rischen Verwaltung der Sowjetarmee (Stab in Paris), bis August 1945 Leiter der Repatriierungslager f\u00fcr UdSSR-B\u00fcrger, Stadt Neum\u00fcnster, Departement Nr. 819 der 2. Englischen Armeegruppe und kehrte dann in seine Heimat zur\u00fcck. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Von 1946-1949 studierte er am Institut f\u00fcr Kunst und Gewerbe und war danach in Tallin als Designer t\u00e4tig.<\/p>\n<p>1963 gr\u00fcndete Georgi Loik in Estland die Vereinigung ehemaliger KZ-H\u00e4ftlinge und war deren Vorsitzender. Er arbeitet an einer Dokumentation \u00fcber die Okkupationszeit 1941-1945 Lebende und Tote. Im IKBD vertrat er seit 1992 die ehemaligen H\u00e4ftlinge Estlands.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Henri Fr\u00e9d\u00e9ric Manh\u00e8s<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 9. Juni 1889 in Etampes (Fankreich). Eltern Uhrmacher. 1910-1912 Milit\u00e4rdienst. T\u00e4tigkeiten im Verlagswesen. 1914 bis M\u00e4rz 1918 Erster Weltkrieg, mehrere Verwundungen. Leitende T\u00e4tigkeiten im Verlagswesen, Messageries Hachette und Tallandier. U.a. Mitglied der rechtsextremen Croix-de-Feu (Feuerkreuzler). 1936 Luftfahrtministerium. Seit Juli 1936 Berichterstattung vom &#8218;panischen B\u00fcrgerkrieg. Radikalsozialisten. November 1937 Luftwaffe, Major. r. August 1940 Demobilisierung. Widerstand gegen die deutsche Besatzung, u. a. Forces frafflises libres (Freie Franz\u00f6sische Streitkr\u00e4fte) als Colonel Frederic. Seit Mai 1942 Vertreter Jean Moulins in der franz\u00f6sischen Nordzone. Januar 1943 Treffen mit Charles de Gaulle in London. 3. M\u00e4rz 1943 Verhaftung durch eine franz\u00f6sische Spezialeinheit, Auslieferung an den SD. 3. November 1943 Todesurteil, Vollstreckung abgewendet. Compiegne, 24. Januar 1944 KZ Buchenwald. Kleines Lager. Enger Kontakt zur KPF-Organisation, Pr\u00e4sident des CIF. 18. April 1945 R\u00fcckkehr nach Paris. I. Juli 1945 Mitbegr\u00fcnder der Amicale des anciens deportes de Buchenwald, Herausgeber des monatlichen Bulletins. Oktober 1945 Mitbegr\u00fcnder der FNDIRP, Pr\u00e4sident. Stellvertretender Chef des pers\u00f6nlichen Stabes des Ministers f\u00fcr Industrieproduktion, Marcel Paul. 1947 Ehrenpr\u00e4sident der FIAPP. 1951 Pr\u00e4sident der FIR. U.a. Kriegskreuz 1914-1918 und 1939-1945, Kommandeur der Ehrenlegion, Ehrenb\u00fcrger der Stadt Weimar.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Miloslav Moulis<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Miloslav Moulis wurde am 30. April 1921 in Prag als Sohn eines Juristen geboren und starb 2010. Er wuchs seit 1923 in Pilsen auf, wo er das Realgymnasium besuchte. 1938 trat er der Sozialdemokratischen Jugend bei. Nach der Okkupation der Tschechoslowakei am 15. M\u00e4rz 1939 wurde er Mitglied der illegalen Organisation Nationale Bewegung der werkt\u00e4tigen Jugend.<\/p>\n<p>Am 29. Mai 1940 wurde Miloslav Moulis von der Gestapo verhaftet und nach harten Verh\u00f6ren in das Zuchthaus Ebrach gebracht. Im M\u00e4rz 1941 verurteilte ihn der Volksgerichtshof zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus. Im Zuchthaus Amberg nahm er an einer illegalen Flugblattaktion teil und wurde mit drei Wochen Arrest und sechs Monaten Einzelhaft bestraft.<\/p>\n<p>Nach seiner Entlassung am 24. Dezember 1942 arbeitete er in Pilsen als Telegrafist bis ihn die Gestapo im M\u00e4rz 1943 wieder verhaftete und \u00fcber Theresienstadt nach Auschwitz deportierte. Von dort kam er am 18. August 1943 mit anderen tschechischen H\u00e4ftlingen nach Buchenwald, Block 33, arbeitete in der Desinfektion, dann im Gustloffwerk (Transportkolonne) und war Mitglied der illegalen Jugendgruppe. Von November 1944 bis zur Befreiung war er mit anderen politischen H\u00e4ftlingen in der Schreibstube besch\u00e4ftigt. Am 11. April 1945 nahm er an der Befreiungsaktion teil.<\/p>\n<p>Am 6. Mai 1945 kehrte Miloslav Moulisnach Pilsen zur\u00fcck &#8211; sein Vater war als Hochverr\u00e4ter am 6. Oktober 1943 in Stuttgart hingerichtet worden. Er studierte Jura an der Universit\u00e4t in Prag, war als Redakteur, 1967-1969 als Historiker in der Kanzlei des Pr\u00e4sidenten Ludvik Svoboda besch\u00e4ftigt. Seit 1972 arbeitete er als Redakteur der Zeitungen Hlas revoluce und Narodni Osvobozeni. 1998 und 1999 war er Pressechef des Vorsitzenden des Verbandes der K\u00e4mpfer f\u00fcr Freiheit Jakub \u010cerm\u00edn. Seit 1957 ver\u00f6ffentlichte Miloslav Moulis mehrere B\u00fccher, u.a.: Das war Buchenwald, Niemand darf es vergessen, Die unsichtbare Front, Die Widerstandsorganisationen in den Konzentrationslagern. Seine Memoiren erscheinen in K\u00fcrze. Er ist Mitglied des tschechischen Schriftstellerverbandes.<\/p>\n<p>Seit 1974 ist Miloslav Moulis Mitglied des Comitee International Buchenwald-Dora, seit 1998 Mitglied des H\u00e4ftlingsbeirats KZ Buchenwald und Vorsitzender der tschechischen Gruppe der ehemaligen H\u00e4ftlinge von Buchenwald im IKBD.\u00a0 Seit 1974 tschechoslowakischer bzw. tschechischer Vertreter im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\"> \u2020 Petru Mure\u015fan<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Am 12. Februar 1917 wurde Petru Mure\u015fan in Corbu (Rum\u00e4nien) geboren. Von 1935 bis 1941 nahm er am antifaschistischen Widerstandskampf seines Landes teil. 1941 wurde er verhaftet und war bis 1944 als politischer H\u00e4ftling in acht ungarischen Gef\u00e4ngnissen inhaftiert. Im November 1944 kam er ins KZ Dachau, von dort im Dezember 1944 nach Buchenwald.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung kehrte Petru Mure\u015fan nach Rum\u00e4nien zur\u00fcck und wurde Arzt an der Medizinischen Fakult\u00e4t in Cluj-Napoca, 1947 war .er Spezialist f\u00fcr Innere und Chirurgische Medizin in Bukarest, 1949 Assistent am Lehrstuhl f\u00fcr Biostatistik der Universit\u00e4t in Bukarest, 1953 Oberarzt. 1956 promovierte er zum Dr. med. Er war von 1948-1979 Direktor im Gesundheitsministerium und im Gesundheitsstatistik-Zentrum, 1965-1985 f\u00fcr die Welt Gesundheits-Organisation t\u00e4tig und von 1980-2000 Oberarzt im Gesundheitsstatistik-Zentrum.<\/p>\n<p>Neben seiner beruflichen Arbeit war und ist Petru Mure5an Herausgeber der Zeitschrift Memento Buchenwald &#8211; Romania, Pr\u00e4sident des Assoziation Memento Buchenwald &#8211; Romania und seit 1984 Vertreter der rum\u00e4nischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Arthur Joseph Neve<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Arthur Joseph Neve wurde am 6. Juni 1922 in Terneuzen in den Niederlanden geboren. 1941 nahm er Kontakt zu einer Widerstandsgruppe im S\u00fcden der Niederlande auf, die u. a. alliierte Piloten nach Belgien \u00fcberf\u00fchrte. Da er in der N\u00e4he der Grenze wohnte und mit allen \u00f6rtlichen Gegebenheiten sehr gut vertraut war, konnte er diese Aufgabe ohne gro\u00dfe Schwierigkeiten erf\u00fcllen. W\u00e4hrend des Winters 1942\/43 l\u00f6ste sich diese Gruppe vermutlich aufgrund eines Verrates auf. Mit zwei Mitgliedern der Gruppe ging er nach Frankreich, um dort mit der Organisation Maquis Kontakt aufzunehmen. Als es in der Gegend von Brives nicht gelang, mit den Maquisards in Verbindung zu treten, beschlossen sie, \u00fcber Spanien und Portugal nach England zu gehen.<\/p>\n<p>In den Pyren\u00e4en, zwischen Mauleon und Saint Jean de Pied Fort, wurde Arthur Joseph Neve mit seinen Kameraden verhaftet und zur Gestapo nach Pau gebracht, anschlie\u00dfend in das Gef\u00e4ngnis von Forte du H\u00e4 in Bordeaux und von dort im M\u00e4rz 1943 nach Compiegne \u00fcberf\u00fchrt. Am 26 Juni 1943 kam er von Compiegne nach Buchenwald (H\u00e4ftlingsnummer 14339), wo er bis zur Befreiung am 11. April 1945 blieb.<\/p>\n<p>Arthur Joseph Neve ist seit 2000 Vertreter der niederl\u00e4ndischen ehemaligen H\u00e4ftlinge des KZ Buchenwald im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Milan Filip New<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Milan Filipeie wurde am 3. August 1920 in Maribor (Slowenien) geboren. Als dieser Teil Sloweniens von drei Staaten (Deutschland, Italien und Ungarn) okkupiert worden war, ging Milan Filipeie aus der deutschen Okkupationszone in die italienische, nach Ljubljana, wo am 27. April 1941 die Befreiungsfront gegr\u00fcndet wurde. Er schlo\u00df sich der Widerstandsbewegung an und wurde aktives Mitglied der Befreiungsfront.<\/p>\n<p>Im Juli 1942 verhafteten ihn die Italiener und brachten ihn in ein italienisches Konzentrationslager. Nach der Kapitulation Italiens kehrte er nach Ljubljana zur\u00fcck. Er wurde verraten und der Gestapo \u00fcbergeben, die ihn am 18. November 1943 ins Konzentrationslager Dachau deportierte. Von dort schickte ihn die SS nach Buchenwald und Ende Dezember nach Dora, wo er bis zur Evakuierung am 5. April 1945 blieb. In Dora geh\u00f6rte Milan Filipeie zum Kommando Scherer, war im Stollen untergebracht und ab Fr\u00fchjahr 1944 in der Baracke 104.<\/p>\n<p>Nach seiner R\u00fcckkehr in die Heimat \u00fcbernahm er eine Arbeit im umstrittenen Gebiet zwischen Jugoslawien und Italien, war Lehrer und Schulinspektor, seit 1946 Redakteur beim Wochenblatt Primorska borba (K\u00fcstenlandkampf). Nach dem Anschlu\u00df der Zone B an Jugoslawien ging er 1948 nach Ljubljana, wo er als Redakteur verschiedener Zeitungen besch\u00e4ftigt war. Im Oktober 1952 \u00fcbernahm er in Maribor die Redaktionsleitung der Tageszeitung Vejer (Abend), wo er bis zur Pensionierung 1973 besch\u00e4ftigt war.<\/p>\n<p>Milan Filipeie war Abgeordneter im Parlament der Republik Slowenien, Mitglied des Ausschusses SZDL OF (Sozialistischer Verein des arbeitenden Volkes der Widerstandsbewegung) und wurde mit dem Journalistenpreis Tone Tomgie ausgezeichnet. In den Jahren 1980, 1981 und 1983 redigierte er 3 Ausgaben der B\u00fccher Bili so uporni (Sie waren widerst\u00e4ndisch). Er arbeitete u. a, an den Sanunelb\u00e4nden \u00fcber Buchenwald (1983) und \u00fcber Mittelbau-Dora (1989) mit und erhielt daf\u00fcr den Preis des Widerstandes des slowenischen Volkes.<\/p>\n<p>Als Vertreter der F\u00f6derativen sozialistischen Republik Jugoslawien war Milan Filipeie Mitglied des Comit6 international Buchenwald-Dora, danach als Vertreter Sloweniens Mitglied des CIB-D und des Comit6 Europ6en Dora, Ellrich, Harzungen &amp; Kommandos in der Federation, des IKBD sowie der nationalen Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora. Milan Filipeie starb am 10. Januar 2003.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 L\u00e1szl\u00f3 November<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>L\u00e1szl\u00f3 November wurde am 10. April 1918 in Budapest geboren. Er war Lagerarbeiter, sp\u00e4ter Facharbeiter in der Papierindustrie. 1938 emigrierte er nach Frankreich. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs meldete er sich freiwillig zur. franz\u00f6sischen Armee und nach 1940, als er mit der Arbeiterbewegung in Kontakt gekommen war, lebte er in der Illegalit\u00e4t. Seit 1943 geh\u00f6rte er mit seiner Frau der bewaffneten Widerstandsgruppe von Imre B\u00e9k\u00e9s-Glasz an.<\/p>\n<p>Am 17. November 1943 wurde L\u00e1szl\u00f3 November mit seiner Frau von der Gestapo verhaftet und ins Zuchthaus von Fresnes verschleppt, danach in das Internierungslager Compiegne. Er wurde im Prozess der sogenannten Dreiundzwanzig verurteilt und nach Buchenwald deportiert. Hier hatte er Verbindung zur franz\u00f6sischen, sp\u00e4ter der ungarischen illegalen Widerstandsorganisation.<\/p>\n<p>Im Oktober 1945 kehrte L\u00e1szl\u00f3 November nach Budapest zur\u00fcck und nahm mit der Partei Kontakt auf. Nachdem er 1951 das \u00d6konomiestudium absolviert hatte, wurde er Leiter der Papierfabrik Hungaria, sp\u00e4ter Generaldirektor des Zentrums der Papierindustrie. Seit 1958 arbeitete er im Au\u00dfenhandelsministerium, wurde dann Handelsrat in Griechenland, in der T\u00fcrkei und in Albanien. 1979 ging er in den Ruhestand.<\/p>\n<p>L\u00e1szl\u00f3 November war Mitglied des Verbandes der Ungarischen Widerstandsk\u00e4mpfer und Antifaschisten, Leiter des Komitees der Verfolgten des Naziregimes sowie Vertreter Ungarns im IKBD. Im Juli 1991 ist L\u00e1szl\u00f3 November verstorben, Bis zu seinem Tod leitete er das Komitee und hatte sehr gute Kontakte zu den \u00dcberlebenden in Ungarn und auch zu den internationalen Organisationen der Widerstandsk\u00e4mpfer. Damit hat er viel dazu beigetragen, da\u00df auch die ungarischen Deportierten an der Wiedergutmachung teilhaben.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Marcel Paul <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Marcel Paul\u00a0(* 12. Juli 1900 in Paris; \u2020 11. November 1982 in L&#8217;\u00cele-Saint-Denis) war ein franz\u00f6sischer Politiker (PCF).<\/p>\n<p>Kindheit in l\u00e4ndlichen Pflegefamilien. Hirte, Landarbeiter, Elektrikerlehre. 1915 Jeunes Socialistes (Junge Sozialisten). 1919-1922 Marine. Seit 1923 KPF und CGTU, Leitungsfunktionen. Marcel Paul war Generalsekret\u00e4r der Conf\u00e9d\u00e9ration G\u00e9n\u00e9rale du Travail. Beteiligung am Anschlag auf den Zug Hermann G\u00f6rings im Wald von Chantilly. Am 13. November 1941 wurde er im deutsch besetzten Frankreich gefangengenommen und in Saint-Denis gefoltert. Er floh und trat der franz\u00f6sischen Widerstandsbewegung R\u00e9sistance bei. Februar 1944 Compiegne, April\/Mai 1944 KZ Auschwitz, 14. Mai 1944 KZ Buchenwald.\u00a0Leiter der konspirativen KPF-Organisation, Generalsekret\u00e4r des CIF, Leiter der BFAL mit Andre Leroy und Jean Lloubes, franz\u00f6sischer Vertreter im ILK. Im April 1945 nahm er an dem Aufstand in dem Lager teil, der bei Ann\u00e4herung der US-Armee zur Selbstbefreiung des Lagers f\u00fchrte.<\/p>\n<p>18. April 1945 R\u00fcckkehr nach Paris. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er 1945\/46 Industrieminister in der Regierung von Charles de Gaulle. Am 8. April 1946 stimmte er f\u00fcr die Verstaatlichung von Strom und Gas und gr\u00fcndete die \u00c9lectricit\u00e9 de France und Gaz de France.\u00a0 Minister f\u00fcr Industrieproduktion der ersten drei franz\u00f6sischen Nachkriegsregierungen. 1945-1964 Mitglied des ZK der KPF. 1946-1982 f\u00fchrende Positionen in der CGT der Energie-Industrie. 1. Juli 1945 Mitbegr\u00fcnder der Amicale des anciens deportes de Buchenwald, Oktober 1945 der FNDIRP. F\u00fchrende Positionen in FIAPP und HR. U.a. 1979 Ritter, 1982 Offizier der Ehrenlegion.<\/p>\n<p>Seit 1952 bis 1982 war Paul gew\u00e4hlter Pr\u00e4sident des Internationalen Buchenwald-Komitees (IBK\/IKBD). Bis 1948 war er stellvertretender Vorsitzender der Parti communiste fran\u00e7ais. Von 1945 bis 1964 war er Mitglied im Zentralkomitee.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 John Ranz<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>John Ranz wurde am 5. August 1920 in Lodz als Sohn eines Angestellten in eine j\u00fcdische Familie geboren. Schon fr\u00fch sympathisierte er mit der sozialistischen Arbeiterbewegung und engagierte sich im Widerstand gegen die Nazis. Nachdem er verschiedene Lager im Osten erlebt hatte, wurde er am 10. Februar 1945 mit einem Transport aus Gro\u00df-Rosen in das KZ Buchenwald eingeliefert und unter der Nummer 125926, Beruf Elektromechaniker, registriert. John Ranz ging 1950 in die USA. Aus seiner Erfahrung des Holocaust setzt er sich mit einer Gruppe Gleichgesinnter f\u00fcr die Erinnerung gegenw\u00e4rtiger Menschheitsverbrechen ein. 1980 geh\u00f6rte zu den Mitbegr\u00fcndern der Holocaust Survivors Association. In seinem Haus hat er daf\u00fcr ein B\u00fcro mit Bibliothek eingerichtet. John Ranz engagiert sich in der Friedensbewegung, nimmt in \u00f6ffentlichen Diskussionen zu Politik und Menschenrechtsfragen Stellung. Im IKBD ist er Vertreter der USA.<\/p>\n<p>Von John Ranz liegen noch keine autobiographischen Notizen vor. Angaben nach einem Zeitungsartikel von 1996.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Willi Schmid<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Am 26. Juli 1911 wurde Willy Schmidt in Duisburg geboren. Seine Eltern geh\u00f6rten der SPD an, sein Vater, ein gelernter Elektromonteur, war SPD- und Gewerkschaftsfunktion\u00e4r, Betriebsratsvorsitzender und Aufsichtsratsmitglied der Metallgesellschaft. Wegen seiner politischen Einstellung wurde er 1933 entlassen und verhaftet. Willy Schmidt lernte Setzer und Buchdrucker und studierte in Abendkursen an der Essener Folkwangschule Grafik. Er war Mitglied und Funktion\u00e4r der SAJ (Sozialistische Arbeiterjugend), der Jungsozialisten, der SPD, der Naturfreunde und des Arbeitersportbundes sowie ehrenamtlicher Jugendleiter der Gewerkschaft Druck. Das f\u00fchrte dazu, da\u00df er im Juli 1932 von seinem Arbeitgeber DEMAG AG-DUISBURG entlassen wurde. Im Oktober 1932 trat er der KPD bei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufgrund seiner illegalen Arbeit gegen den Faschismus wurde Willy Schmidt im M\u00e4rz 1934 verhaftet und wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt. Anschlie\u00dfend kam er ins KZ Lichtenburg und von dort nach Buchenwald. Er geh\u00f6rte der illegalen politischen und milit\u00e4rischen internationalen Widerstandsorganisation an und war am 11. April 1945 an der Befreiungsaktion der H\u00e4ftlinge beteiligt. Im Mai 1945 kehrte Willy Schmidt nach Duisburg zur\u00fcck und arbeitete am Aufbau der Einheitsgewerkschaft und der KPD mit, war ab M\u00e4rz 1946 Hauptamtlicher Gewerkschaftssekret\u00e4r IG Metall Duisburg, 1946\/47 Vorsitzender des Entnazifizierungsausschusses Duisburg, 1954-1958 Mitglied der Bezirksleitung der IG Metall K\u00f6ln, 1958-1977 Vorstandssekret\u00e4r der IG Metall. Heute ist er Vorsitzender des Seniorenausschusses der IG Metall und des DGB Frankfurt und Mitglied des DGB-Kreisvorstandes. Seit 1952 war Willy Schmidt wieder Mitglied der SPD, geh\u00f6rte zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern der VVN &#8211; Bund der Antifaschisten und ist Mitglied des Bundesausschusses der VVN. Er geh\u00f6rte dem IKBD an und war Beiratsmitglied der Stiftung Gedenkst\u00e4tten Buchenwald und Mittelbau-Dora sowie Redakteur des Mitteilungsblatts <em>Die Glocke vom Ettersberg. <\/em>Am 23. September 2003 verstarb Willy Schmidt in Frankfurt a. M.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Robert Siewert<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 30. Dezember 1887 in Schwersenz (Deutschland). Vater Zimmermann. Maurer. 1906 SPD. 1908-1915 Schweiz, Mitglied des Internationalen Arbeitervereins \u00bbEintracht\u00ab. 1913\/14 Sekret\u00e4r des schweizerischen Bauarbeiterverbandes in Genf. April 1915 Verhaftung, Ausweisung nach Deutschland. Soldat an die Ostfront. Spartakusgruppe, 1918\/19 Soldatenrat. 1919 KPD. 1921-1929 Abgeordneter im S\u00e4chsischen Landtag. 1924\/25 Leiter der Vereinigung Internationaler Verlagsanstalten (VIVA). 1926 Redakteur bei der Zeitschrift Einheit. Ende 1928 Funktionsenthebung, 14. Januar 1929 KPD-Ausschluss. KPO. 1929\/30 Maurer und Fliesenleger. 1931 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Leipziger Verlages Arbeiterpolitik. Nach 1933 Illegale Reichsleitung der KPO. 8. April 1935 Verhaftung. Verurteilung zu drei Jahren Zuchthaus. September 1938 KZ Buchenwald. KPD-Organisation. Nach 1945 KPD\/SED. t. Vizepr\u00e4sident der Provinzialverwaltung Sachsen-Anhalt, Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt. Mitbegr\u00fcnder des BWK. U. a. SED-Landesvorstand, ab 1949 Kleines Sekretariat der Landesleitung Sachsen-Anhalt. April 1950 degradiert, bis 1967 Ministerium f\u00fcr Bauwesen. 1965 Karl-Marx-Orden. 1957-1964 DDR-Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Henryk Sokolak alias Miko\u0142ajczyk <\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 16. Dezember1921\u00a0 in Goraj, Polen. 1939 deutsche Kriegsgefangenschaft. 1940 KZ Buchenwald. Arbeitskommandos Polenschule, H\u00e4ftlingskrankenbau. Kommunistischer Widerstand, ILK. Nach 1945 \u00c4nderung des Nachnamens in Sokolak. Bis November 1974 leitende Funktionen in polnischen Staatssicherheitsorganen. Ende der 1970er Jahre polnischer Botschafter in Tunesien. Seit 1963 polnischer Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Petr Iwanowitsch Stoba<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Petr Iwanowitsch Stoba wurde am 20. Februar 1920 geboren. Bei Kriegsbeginn war er Leutnant und kommandierte eine Sch\u00fctzenkompagnie. Er wurde dreimal verwundet. Nach seiner Gefangennahme wurde er zum Tode verurteilt und schlie\u00dflich in das KZ Stutthof eingeliefert. Von dort kam er am nach Buchenwald, wo er an der Befreiung des Lagers am 11. April 1945 beteiligt war. Invalide des Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Kriegs; Pr\u00e4sident des Verbandes der Kriegsinvaliden in Belarus. Von 1994-2000 war Petr Iwanowitsch Stoba Vertreter Belarus im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Rudi Supek<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 8. April 1913 in Zagreb. Vater Schornsteinfeger. Studium der Philosophie, Kultur- und Kunstgeschichte. 1933 ZK der KPJ. 1939 Psychologiestudium in Paris. 3o. April 1942 Verhaftung durch die franz\u00f6sische Polizei. Mai 1943 \u00dcbergabe an die Gestapo. Compiegne, Januar 1944 KZ Buchenwald. ILK. 1946 R\u00fcckkehr nach Paris. 1947-195o Redakteur der Zeitung Nova Jugoslavija (Neues Jugoslawien). Sommer 1950 R\u00fcckkehr nach Zagreb. Dozent f\u00fcr Psychologie. 1952 Promotion. Mitbegr\u00fcnder und Herausgeber der Zeitschrift Pogledi (Ansichten), 1954 verboten. 1955 Habilitation. 1957 zeitweise Ausschluss von der Universit\u00e4t. 1958 Institut f\u00fcr Gesellschaftswissenschaften in Belgrad. 1963 Mitbegr\u00fcnder und -verantwortlicher der Sommerschulen der Praxis-Gruppe auf der Insel Koreula, 1964 der Zeitschrift Praxis. 1989 Offizier der franz\u00f6sischen Ehrenlegion. 1957-1965 jugoslawischer Vertreter im IBK\/IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Klaus Trostorff<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Geboren am 12. November 1920 in Breslau\/Wroclaw (Polen). Vater Zimmermann, sp\u00e4ter Operns\u00e4nger und Gesangslehrer. Volks- u. Mittelschule. Kaufmann, Bauarbeiter bei der Reichsbahn, Orthop\u00e4diemechaniker. Antifaschistischer Widerstand. z8. Oktober 1943 Verhaftung. Polizeigef\u00e4ngnis Breslau, April 1944 KZ Buchenwald. Juni 1945 R\u00fcckkehr nach Breslau. August 1945 Erfurt. 1945\/46 KPD\/SED. Mitbegr\u00fcnder der FDJ Erfurt. Neulehrerkurs, 1947 Lehrerpr\u00fcfung. 1948-1950 Studium der Rechts- und Gesellschaftswissenschaften in Jena. 1950-1956 Instrukteur bzw. politischer Mitarbeiter der SED-Landesleitung Th\u00fcringen, ab 1952 der SED-Bezirksleitung Erfurt. 1956-1961 Pers\u00f6nlicher Referent des Erfurter Oberb\u00fcrgermeisters. 1961 I. Stellvertreter des B\u00fcrgermeisters von Erfurt-Mitte, 1964-1969 B\u00fcrgermeister. 1969-1989 Direktor der NMG Buchenwald. Mitglied der Zentralleitung des KdAW. 1979 und 1985 Vaterl\u00e4ndischer Verdienstorden. 1975-1989 DDR-Vertreter im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Leo van Vessem<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Levinus van Vessem wurde am 24. Dezember 1916 als j\u00fcngster Sohn einer niederl\u00e4ndischen Familie mit 6 Kindern geboren und starb 2009. Nach dem Realschulabschlu\u00df arbeitete er in einem internationalen Handelskontor, wurde als Handelsvertreter f\u00fcr das damalige Niederl\u00e4ndisch Indien ausgebildet. Er nahm ein dreij\u00e4hriges Abendstudium an der Handelsschule auf und war danach als Verwalter bei einem technischen Handelsunternehmen in Amsterdam t\u00e4tig. Als die Firma w\u00e4hrend der deutschen Besatzung verpflichtet wurde, ihr Personal f\u00fcr einen m\u00f6glichen Arbeitseinsatz in Deutschland zu melden, trat er zur\u00fcck.<br \/>\nEr tauchte unter und betrieb mit ehemaligen niederl\u00e4ndischen Wehrmachtsoffizieren ein halblegales Transportgesch\u00e4ft. Sie versorgten Juden und Arbeitsverweigerer mit Lebensmittelkarten und halfen bei der Herstellung von gef\u00e4lschten Ausweisen. 1944 wurde Leo van Vessem an den Sicherheitsdienst verraten und \u00fcber das Durchgangslager in Amersfoort nach Buchenwald deportiert. Ende des Jahres \u00fcberstellte ihn die SS in ein Au\u00dfenlager in Halle.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung kehrte Leo van Vessem nach Holland zur\u00fcck und arbeitete als Offizier bei der Milit\u00e4rbeh\u00f6rde in einem Lager f\u00fcr nationalsozialistische Internierte. Nach dessen Schlie\u00dfung war er kurze Zeit als Koordinator bei der niederl\u00e4ndischen Kommission zur Untersuchung der NS-Sch\u00e4den t\u00e4tig. Danach arbeitete er 30 Jahre in einem englischen technischen Unternehmen, zun\u00e4chst als Vertreter, sp\u00e4ter als technischer Berater.<\/p>\n<p>Leo van Vessem geh\u00f6rte 1977 zu den Mitbegr\u00fcndern der niederl\u00e4ndischen Vereinigung ehemaliger Buchenwaldh\u00e4ftlinge, war bis 2000 deren Vorstand und Mitglied in verschiedenen Organisationen. Er wurde mit dem Widerstandskreuz ausgezeichnet. Von 1975-2000 vertrat er die niederl\u00e4ndischen ehemaligen H\u00e4ftlinge im IKBD.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Ferdinando Zidar<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Ferdinando Zidar wurde am 13. Februar 1915 in Triest geboren. Er war Universit\u00e4tsassistent und Mitglied der Kommunistischen Partei Italiens. Am 24. Juni 1944 wurde er im KZ Buchenwald unter der Nummer 44217 als politischer, italienischer H\u00e4ftling registriert. Er geh\u00f6rte der italienischen Widerstandsorganisation im Lager an. Ferdinando Zidar war bis zu seinem Tod am 31. Januar 2003 Mitglied der Associazione Nazionale Ex-Deportati Politici NEI Campi Nazisti, Sezione di Trieste und Vertreter Italiens im IKBD.<\/p>\n<p>Von Ferdinando Zidar liegen noch keine autobiographischen Notizen und keine Fotografie vor. Angaben nach Unterlagen des Archivs der Gedenkst\u00e4tte Buchenwald.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle --><div class=\"et_pb_toggle et_pb_toggle_close\">\r\n\t\t\t<h5 class=\"et_pb_toggle_title\">\u2020 Elling Kwamme<\/h5>\r\n\t\t\t<div class=\"et_pb_toggle_content clearfix\">\r\n\t\t\t\t\n<p>Elling Kwamme wurde am 23. August 1918 in Hafslo bei Sogu (Norwegen) als Sohn eines Arztes geboren. 1938 legte er das Examen Artium (Student. Examen) ab.<\/p>\n<p>Am 31. November 1943 wurde er verhaftet und am 7. Januar 1944 mit einem Transport norwegischer Studenten in das KZ Buchenwald eingeliefert, im Oktober kam er nach St. Andreas Sennheim und von dort im Dezember 1944 wieder zur\u00fcck nach Buchenwald. Durch erfolgreiche Verhandlungen des schwedischen Grafen Bernadotte wurden die norwegischen Studenten am 5. M\u00e4rz 1945 im KZ Neuengamme zusammengef\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u00dcber D\u00e4nemark und Schweden kehrte Elling Kwamme in seine Heimat zur\u00fcck. Er beendete an der Universit\u00e4t Oslo sein Medizinstudium (Cand. Med: 1947), arbeitete 1947-1950 als Arzt am Dikemark Hospital in Asker, 1950-1952 am Ullev\u00e4l Hospital in Oslo. Es folgten weitere Ausbildungen in New York, USA (Fulbright und Smith Mundt Stipendien): Sloan Kettering Inst. For Cancer Research 1952-54, Publ. Health Research Inst. 1954-1955 und die Promotion zum Dr. med. 1959. Elling Kwamme spezialisierte sich auf Klinische Chemie, war als Oberarzt am Ullev\u00e4l Hospital und der Psychiatrischen Universtit\u00e4tsklinik Oslo angestellt. Seit 1966 war er Professor f\u00fcr Neurochemie an der Universit\u00e4t Oslo, seit 1990 ist er Professor emeritus.<\/p>\n\r\n\t\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle_content -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_toggle -->\r\n\t\t<\/div> <!-- .et_pb_column --><div class=\"et_pb_column et_pb_column_1_4\">\r\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Capture-d\u2019e\u0301cran-2016-10-10-a\u0300-16.46.33.jpg\" alt=\"\" class=\"et-waypoint et_pb_image et_pb_animation_left\" \/><div class=\"et_pb_widget_area et_pb_widget_area_right clearfix et_pb_bg_layout_light\">\r\n\t\t\t<div id=\"bogo_language_switcher-8\" class=\"et_pb_widget widget_bogo_language_switcher\"><h4 class=\"widgettitle\">Sprache w\u00e4hlen<\/h4><ul class=\"bogo-language-switcher list-view\"><li class=\"de-DE de current first\"><span class=\"bogoflags bogoflags-de\"><\/span> <span class=\"bogo-language-name\"><a rel=\"alternate\" hreflang=\"de-DE\" href=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/158\/\" title=\"German\" class=\"current\" aria-current=\"page\">Deutsch<\/a><\/span><\/li>\n<li class=\"en-US en\"><span class=\"bogoflags bogoflags-us\"><\/span> <span class=\"bogo-language-name\"><a rel=\"alternate\" hreflang=\"en-US\" href=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/158\/\" title=\"English\">English<\/a><\/span><\/li>\n<li class=\"es-ES es\"><span class=\"bogoflags bogoflags-es\"><\/span> <span class=\"bogo-language-name\"><a rel=\"alternate\" hreflang=\"es-ES\" href=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/es\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/158\/\" title=\"Spanish\">Espa\u00f1ol<\/a><\/span><\/li>\n<li class=\"fr-FR fr\"><span class=\"bogoflags bogoflags-fr\"><\/span> <span class=\"bogo-language-name\"><a rel=\"alternate\" hreflang=\"fr-FR\" href=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/158\/\" title=\"French\">Fran\u00e7ais<\/a><\/span><\/li>\n<li class=\"pl-PL pl last\"><span class=\"bogoflags bogoflags-pl\"><\/span> <span class=\"bogo-language-name\"><a rel=\"alternate\" hreflang=\"pl-PL\" href=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/pl\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/158\/\" title=\"Polish\">Polski<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul><\/div> <!-- end .et_pb_widget --><div id=\"zoom_widget-2\" class=\"et_pb_widget zoom_widget\"><script type=\"text\/javascript\"> \r\nvar tag='##P#A#H1#H2#H3#H4#H5#H6#SPAN#DIV#TD#LI#BUTTON#B#I#FONT#LABEL#STRONG' ;\r\nvar class_='' ;\r\nvar id_='' ;\r\nvar max_=parseInt('120') ;\r\nvar min_=parseInt('80') ;\r\nvar all_elems=new Array();\r\nvar elements_id=null;\r\nvar al_id=false;\r\nvar al_class=false;\r\nvar allow_ids=new Array();\r\nvar allow_classes=new Array();\r\n\r\nx=id_;\r\nif(x)\r\n\twhile(x.indexOf('#')!=-1)\r\n\t{\r\n\tval=x.substr(0,x.indexOf('#'));\t   \r\n\tallow_ids.push(val);\r\n\tx=x.substr(x.indexOf('#')+1);\r\n\t}\r\nelse\r\n\tallow_ids[0]=false;\r\n\r\nx=class_;\r\nif(x)\r\n\twhile(x.indexOf('#')!=-1)\r\n\t{\r\n\tval=x.substr(0,x.indexOf('#'));\t   \r\n\tallow_classes.push(val);\r\n\tx=x.substr(x.indexOf('#')+1);\r\n\t}\r\nelse\r\n\tallow_classes[0]=false;\r\n\r\nfunction getTextNodesIn(node, includeWhitespaceNodes, fontSize)\r\n{\r\n    var textNodes = [], whitespace = \/^\\s*$\/;\r\n    function getTextNodes(node) \r\n    {\r\n    \t\t    \/\/alert(node.parentNode);\r\n\r\n        if (node.nodeType == 3) \r\n\t{\r\n\t\t    if (includeWhitespaceNodes || !whitespace.test(node.nodeValue)) \r\n\t\t    {\r\n\t\t    parent_=node.parentNode;\r\n\t\t\t  if(parent_.nodeName==\"FONT\" && parent_.getAttribute(\"my\")==\"my\" )\r\n\t\t\t  {if(((tag.indexOf('#'+parent_.parentNode.tagName)!=-1) || (tag.indexOf(\"all\")!=-1)) && (parent_.parentNode.tagName!=\"SCRIPT\"))\r\n\t\t\t\t{\r\n\t\t\t\t\tx=fontSize+\"%\";\r\n\t\t\t\t\tparent_.style.fontSize=x;\r\n\t\t\t\t}\r\n\t\t\t  }\r\n\t\t\t\t\t\t  \r\n\t\t\t  else\r\n\t\t\t  {\t\r\n\t\t\t\tif(((tag.indexOf('#'+parent_.tagName)!=-1) || (tag.indexOf(\"all\")!=-1)) && (parent_.tagName!=\"SCRIPT\"))\r\n\t\t\t\t {\r\n\r\n\t\t\t\t\tvar newnode=document.createElement('font');\r\n\t\t\t\t\tnewnode.setAttribute('style','font-size:'+fontSize+'%');\r\n\t\t\t\t\tnewnode.setAttribute('my','my');\r\n\t\t\t\t\t\r\n\t\t\t\t    var text = document.createTextNode(node.nodeValue);\r\n\t\t\t\t    \r\n\t\t\t\t    newnode.appendChild(text);\r\n\t\t\t\t    parent_.replaceChild(newnode,node);\r\n\t\t\t\t\ttextNodes.push(node);\r\n\t\t\t\t }   \r\n\t\t\t   }\r\n\t\t  \r\n\t\t    }\r\n        } \r\n\telse \r\n\t{\r\n            for (var i = 0, len = node.childNodes.length; i < len; ++i) \r\n\t    {\r\n                getTextNodes(node.childNodes[i]);\r\n            }\r\n        }\r\n    }\r\n\r\n    getTextNodes(node);\r\n    return textNodes;\r\n}\r\n\r\nvar prefsLoaded_my = false;\r\nvar defaultFontSize_my =100;\r\nvar currentFontSize_my = defaultFontSize_my;\r\n    \/\/alert(currentFontSize_my);\r\n\r\nfunction changeFontSize_my(sizeDifference_my){\r\n    currentFontSize_my = parseInt(currentFontSize_my) + parseInt(sizeDifference_my * 5);\r\n    if(currentFontSize_my > max_){\r\n        currentFontSize_my = max_;\r\n    }else if(currentFontSize_my < min_){\r\n        currentFontSize_my = min_;\r\n    }\r\nsetFontSize_my(currentFontSize_my);\r\n};\r\n\r\nfunction setFontSize_my(fontSize){\r\nfor(i=0; i<all_elems.length; i++)\r\n    \tgetTextNodesIn(all_elems[i],false, currentFontSize_my);\r\n};\r\n\r\n\r\nfunction revertStyles_my()\r\n{\r\n\r\n    currentFontSize_my = defaultFontSize_my;\r\n    setFontSize_my(0);\r\n\r\n}\r\n\r\n\r\nfunction createCookie_my(name,value,days) {\r\n  if (days) {\r\n    var date = new Date();\r\n    date.setTime(date.getTime()+(days*24*60*60*1000));\r\n    var expires = \"; expires=\"+date.toGMTString();\r\n  }\r\n  else expires = \"\";\r\n  document.cookie = name+\"=\"+value+expires+\"; path=\/\";\r\n};\r\n\r\nfunction readCookie_my(name) {\r\n  var nameEQ = name + \"=\";\r\n  var ca = document.cookie.split(';');\r\n  for(var i=0;i < ca.length;i++) {\r\n    var c = ca[i];\r\n    while (c.charAt(0)==' ') c = c.substring(1,c.length);\r\n    if (c.indexOf(nameEQ) == 0) return c.substring(nameEQ.length,c.length);\r\n  }\r\n  return null;\r\n};\r\n\r\n\r\n\tvar getElementsByClassName = function (className, tag, elm){\r\n\t\r\n\tif (document.getElementsByClassName) {\r\n\t\tgetElementsByClassName = function (className, tag, elm) {\r\n\t\t\telm = elm || document;\r\n\t\t\tvar elements = elm.getElementsByClassName(className),\r\n\t\t\t\tnodeName = (tag)? new RegExp(\"\\\\b\" + tag + \"\\\\b\", \"i\") : null,\r\n\t\t\t\treturnElements = [],\r\n\t\t\t\tcurrent;\r\n\t\t\tfor(var i=0, il=elements.length; i<il; i+=1){\r\n\t\t\t\tcurrent = elements[i];\r\n\t\t\t\tif(!nodeName || nodeName.test(current.nodeName)) {\r\n\t\t\t\t\treturnElements.push(current);\r\n\t\t\t\t}\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\treturn returnElements;\r\n\t\t};\r\n\t}\r\n\telse if (document.evaluate) {\r\n\t\tgetElementsByClassName = function (className, tag, elm) {\r\n\t\t\ttag = tag || \"*\";\r\n\t\t\telm = elm || document;\r\n\t\t\tvar classes = className.split(\" \"),\r\n\t\t\t\tclassesToCheck = \"\",\r\n\t\t\t\txhtmlNamespace = \"http:\/\/www.w3.org\/1999\/xhtml\",\r\n\t\t\t\tnamespaceResolver = (document.documentElement.namespaceURI === xhtmlNamespace)? xhtmlNamespace : null,\r\n\t\t\t\treturnElements = [],\r\n\t\t\t\telements,\r\n\t\t\t\tnode;\r\n\t\t\tfor(var j=0, jl=classes.length; j<jl; j+=1){\r\n\t\t\t\tclassesToCheck += \"[contains(concat(' ', @class, ' '), ' \" + classes[j] + \" ')]\";\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\ttry\t{\r\n\t\t\t\telements = document.evaluate(\".\/\/\" + tag + classesToCheck, elm, namespaceResolver, 0, null);\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\tcatch (e) {\r\n\t\t\t\telements = document.evaluate(\".\/\/\" + tag + classesToCheck, elm, null, 0, null);\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\twhile ((node = elements.iterateNext())) {\r\n\t\t\t\treturnElements.push(node);\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\treturn returnElements;\r\n\t\t};\r\n\t}\r\n\telse {\r\n\t\tgetElementsByClassName = function (className, tag, elm) {\r\n\t\t\ttag = tag || \"*\";\r\n\t\t\telm = elm || document;\r\n\t\t\tvar classes = className.split(\" \"),\r\n\t\t\t\tclassesToCheck = [],\r\n\t\t\t\telements = (tag === \"*\" && elm.all)? elm.all : elm.getElementsByTagName(tag),\r\n\t\t\t\tcurrent,\r\n\t\t\t\treturnElements = [],\r\n\t\t\t\tmatch;\r\n\t\t\tfor(var k=0, kl=classes.length; k<kl; k+=1){\r\n\t\t\t\tclassesToCheck.push(new RegExp(\"(^|\\\\s)\" + classes[k] + \"(\\\\s|$)\"));\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\tfor(var l=0, ll=elements.length; l<ll; l+=1){\r\n\t\t\t\tcurrent = elements[l];\r\n\t\t\t\tmatch = false;\r\n\t\t\t\tfor(var m=0, ml=classesToCheck.length; m<ml; m+=1){\r\n\t\t\t\t\tmatch = classesToCheck[m].test(current.className);\r\n\t\t\t\t\tif (!match) {\r\n\t\t\t\t\t\tbreak;\r\n\t\t\t\t\t}\r\n\t\t\t\t}\r\n\t\t\t\tif (match) {\r\n\t\t\t\t\treturnElements.push(current);\r\n\t\t\t\t}\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\treturn returnElements;\r\n\t\t};\r\n\t}\r\n\treturn getElementsByClassName(className, tag, elm);\r\n};\r\n\r\nfunction zoomOnload()\r\n{\r\n\tif(allow_ids[0])\r\n\tfor(i=0; i<allow_ids.length; i++)\r\n\t{\r\n\t\tif(allow_ids[i])\r\n\t\t{\r\n\t\t\tif(document.getElementById(allow_ids[i]))\r\n\t\t\t{\r\n\t\t\t\tall_elems.push(document.getElementById(allow_ids[i]));\r\n\t\t\t}\r\n\t\t}\r\n\t}\r\n\t\r\n\telse\r\n\r\n\t{\r\n\t\t\tal_id=true;\r\n\t}\r\n\t\r\n\tif(allow_classes[0])\r\n\tfor(i=0; i<allow_classes.length; i++)\r\n\t{\r\n\t\tif(allow_classes[i])\r\n\t\t{\r\n\t\t\tif(getElementsByClassName(allow_classes[i])[0])\r\n\t\t\t{\r\n\t\t\t\tvar elements_class=new Array();\r\n\t\t\t\telements_class=getElementsByClassName(allow_classes[i]);\r\n\t\t\t\tfor(x=0; x<elements_class.length; x++)\r\n\t\t\t\t\tall_elems.push(elements_class[x]);\r\n\t\t\t}\r\n\t\t}\r\n\r\n\r\n\t}\r\n\t\r\n\telse\r\n\r\n\t{\r\n\t\t\tal_class=true;\r\n\t}\r\n\t\r\nif(al_id && al_class)\r\nall_elems[0]=document.body;\r\nsetUserOptions_my();\r\n\r\n}\r\n\r\n\r\nfunction setUserOptions_my(){\r\n\r\n    if(!prefsLoaded_my)\r\n    {\r\n        cookie = readCookie_my(\"fontSize\");\r\n        currentFontSize_my = cookie ? cookie : defaultFontSize_my;\r\n\tfor(i=0; i<all_elems.length; i++)\r\n\t{\r\n\r\n\t\tif(all_elems[i])\r\n\t\t\tsetFontSize_my(all_elems[i], false, currentFontSize_my);\r\n\t}\r\n        prefsLoaded_my = true;\r\n    }\r\n}\r\n\r\nfunction saveSettings_my()\r\n{\r\n  createCookie_my(\"fontSize\", currentFontSize_my, 365);\r\n}\r\n\r\nfunction zoomAddToOnload()\r\n{ \r\n\tif(zoomOldFunctionOnLoad){ zoomOldFunctionOnLoad(); }\r\n\tzoomOnload();\r\n}\r\n\r\nfunction zoomAddToOnUnload()\r\n{ \r\n\tif(zoomOldFunctionOnUnload){ zoomOldFunctionOnUnload(); }\r\n\tsaveSettings_my();\r\n}\r\n\r\nfunction zoomLoadBody()\r\n{\r\n\tzoomOldFunctionOnLoad = window.onload;\r\n\tzoomOldFunctionOnUnload = window.onunload;\r\n\twindow.onload = zoomAddToOnload;\r\n\twindow.onunload = zoomAddToOnUnload;\r\n}\r\n\r\nvar zoomOldFunctionOnLoad = null;\r\nvar zoomOldFunctionOnUnload = null;\r\n\r\nzoomLoadBody();\r\n<\/script>\r\n\r\n\r\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.buchenwald-comite.org\/wp-content\/plugins\/zoom-widget\/elements\/images\/1\/plus.png\" id=\"plus\" alt=\"Zoom in\" style=\"display:inline;cursor:pointer; 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